30.09.2021 08:00 |

„Hilfe! Undine geht“

Ein Opernabend in vier Werken

Vier kurze Auftragswerke mit sehr unterschiedlichem Zugang feiern beim Taschenopernfestival in der Salzburger Szene ihre Premiere. Zentrales Thema ist der „Undine“-Mythos von Friedrich de la Motte Fouqué, der von Ingeborg Bachmann mit „Undine geht“ in Form und Sprache für das 20. Jahrhundert adaptiert wurde.

Auf höchst unterschiedlche Weise haben sich die Komponisten mit dem widersprüchlichen Themenfeld auseinandergesetzt. Mit Regisseur Thierry Bruehl haben Zeynep Gedizlioglu, Iris ter Schiphorst, Wolfgang Mitterer und Fabio Nieder eine höchst individuelle Bearbeitung vorgenommen und diese zu einem Opernabend verwoben. Präsentiert wird Undine als Rachegöttin, Cyborgwesen, Rusalka-Ikone oder ganz märchenhaft. Die Musik liefert das junge Salzburger Ensemble „NAMES“.

Erstmals ist auch eine Meisterklasse der „Conductors Academy“ unter Stardirigent Peter Rundel, der als musikalischer Leiter fungiert, eingebunden. „Das Festival hat mittlerweile ein künstlerisches und musikalisches Niveau erreicht, das in Österreich seinesgleichen sucht“, resümiert Cay Bubendorfer vom Trägerverein Klang21. Wer die 12 bis 35 Minuten langen Aufführungen mit ihren höchst unterschiedlichen Ansätzen verfolgen will, kann dies noch heute sowie am 1. und 2. Oktober tun.

Benedict Grabner
Benedict Grabner
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