20.09.2021 11:00 |

In der Regionalliga

Aufstiegsrennen wird zum Solo für zwei

St. Johann und Austria Salzburg setzen sich immer weiter von der Konkurrenz ab. Kuchl verpasste durch das Remis gegen Seekirchen den Anschluss. Anif und FC Pinzgau sind nur noch Außenseiter.

Nach elf Spieltagen trennt sich in der Regionalliga Salzburg immer mehr die Spreu vom Weizen. Oben ziehen St. Johann und Austria Salzburg ihre Kreise, unten duellieren sich Grödig und der SAK um die rote Laterne. Dazwischen befinden sich sechs Teams, die nur durch sechs Punkte getrennt sind, im absoluten Niemandsland der Tabelle. Weil sich die Kellerkinder aufgrund der Nichtabstiegsregel keine Sorgen machen müssen, ist eigentlich nur der Aufstiegskampf in die überregionale Regionalliga West, in der im Frühjahr die zwei besten Klubs des Herbsts spielen dürfen, richtig spannend. Aber nur eigentlich, denn Kuchl, aktuell Dritter, liegt fünf Punkte hinter dem Führungsduo.

„Einfach viel zu wenig“

Am Wochenende verpassten es die Tennengauer beim 2:2 gegen Seekirchen den Anschluss an die Spitze aufrecht zu erhalten. „Eine absolute Frechheit, dieses Spiel hatte ein desaströses Niveau“, zeigte sich Kuchl-Coach Mario Helmlinger nicht besonders glücklich. 

Generell sieht der Schweizer für seine Truppe aktuell keine Chance auf einen der ersten beiden Plätze. „Wenn man gegen Seekirchen in zwei Spielen nur einen einzigen Punkt holt, dann ist das einfach viel zu wenig.“

Austria Salzburg ist für den 44-Jährigen sowieso eine Klasse besser als alle anderen Vereine, St. Johann sei bei optimalem Verlauf eventuell noch einzuholen. Am ehesten sieht Helmlinger noch Anif und den FC Pinzgau als Herausforderer der Pongauer. Jedoch pfeift der frühere Westliga-Dominator derzeit auch aus dem letzten Loch. „Ich weiß aktuell gar nicht, wie ich überhaupt noch elf Leute zusammenbringen soll“, meinte Anif-Trainer Bernhard Kletzl. Und die Saalfeldener sind ebenfalls weit weg von ihrer Idealform, holten in Grödig mit Mühe ein 3:3. Das Aufstiegsrennen dürfte daher wohl wirklich ein Solo für zwei werden.

Philip Kirchtag
Philip Kirchtag
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