17.09.2021 11:35 |

Gute Nachrichten

Hypo Vorarlberg hat Corona hinter sich gelassen

Die Hypo Vorarlberg hat die Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2021 hinter sich gelassen. Mit einem Vor-Steuer-Ergebnis von 46,2 Mio. Euro (2020: 22,4 Mio.) wurde wieder das Niveau des Vorkrisenjahres erreicht (2019: 44,8 Mio.). Nach Abzug der Steuern resultierte ein Ergebnis von 35,1 Mio. Euro (2020: 16,4 Mio.; 2019: 36,8 Mio.). Vorstandsvorsitzender Michel Haller zeigte sich sehr zufrieden.

Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Halbjahres-Finanzbericht der Hypo Vorarlberg hervor. Im operativen Geschäft habe es im ersten Halbjahr 2021 (Stichtag: 30. Juni) viele positive Aspekte gegeben, hieß es. Das Gesamtvolumen der Darlehen und Kredite stieg weiter an, das sei zum Teil auf coronabedingte Maßnahmen zurückzuführen gewesen. Das Zinsergebnis des Geldinstituts legte gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 15,4 Prozent auf 98,3 Mio. Euro (2020: 85,2 Mio.) zu. Das Provisionsergebnis erwies sich ebenso als stabile Säule für die Geschäftsentwicklung, es belief sich auf 15,9 Mio. Euro (2020: 16,8 Mio.). Die Verwaltungsaufwendungen legten um zwei Prozent auf 52,3 Mio. Euro (2020: 51,3 Mio.) zu.

Aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen in den Märkten der Hypo Vorarlberg gingen die Risikovorsorgen und Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich zurück. „Einmal mehr bewährt sich die risikobewusste Kreditvergabe in der Vergangenheit. Dass wir in diesem weiterhin herausfordernden Umfeld ein so positives Halbjahresergebnis vorweisen können, zeigt, dass wir als Bank sehr gut aufgestellt sind“, sagte Haller. Die Eigenkapitalsituation der Hypo Vorarlberg stellte sich nach wie vor stabil dar. Die gesamten Eigenmittel des Konzerns betrugen zum Stichtag unverändert mehr als 1,5 Mrd. Euro mit einer Eigenmittelquote von 17,96 Prozent (31. Dezember 2020: 17,81 Prozent). Die harte Kernkapitalquote (CET1) konnte auf 14,61 Prozent (31. Dezember 2020: 14,34 Prozent) gesteigert werden.

Haller ging davon aus, dass sich die durch das Coronavirus verursachte Wirtschaftskrise auch im zweiten Halbjahr 2021 noch auf das Geschäftsergebnis der Hypo Vorarlberg auswirken werde - auch wenn sich die heimische Wirtschaft deutlich schneller erholt habe als erwartet. Ebenso habe sich die für die Hypo Vorarlberg wichtige Immobilienbranche stabil entwickelt. „Unser Kreditportfolio ist breit diversifiziert und keinen wesentlichen Klumpenrisiken ausgesetzt. Wir gehen deswegen davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2021 gut meistern werden“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende.

 Vorarlberg-Krone
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