12.03.2011 20:49 |

BL-Samstagsspiele

Red Bull erkämpft Remis, Last-Minute-Sieg für Wacker

Red Bull Salzburg hat am Samstagabend in der 25. Runde der tipp3-Bundesliga mit Mühe ein 2:2 gegen die SV Ried erkämpft, die Bullen lagen zur Pause schon 0:2 zurück. Wacker Innsbruck besiegte den LASK nach einer müden Partie fast in letzter Minute mit 1:0, Kapfenberg trotzte ebenfalls am letzten Drücker Mattersburg ein 1:1-Remis ab.

Ried - Salzburg 2:2
Salzburg hat Moral bewiesen und in Ried nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 erobert. Ohne ihre drei Spanier Guillem (Bank), Carril (gesperrt) und Nacho (verletzt) in der Anfangsformation erwischten die Rieder dennoch einen perfekten Start. Nach Eckball von Florian Mader stellte Kapitän Oliver Glasner per Kopf auf 1:0 (3.). Die Salzburger Hintermannschaft ließ sich beim 0:2 in der 17. Minute wieder einmal bei einer Standardsituation aushebeln. Nach Freistoß von Stefan Lexa scheiterte Markus Hammerer zunächst per Kopf an Eddie Gustafsson, beim Nachschuss von Hammerer war der Schwede aber chancenlos.

Bei einem Schuss von Anel Hadzic verhinderte Gustafsson den dritten Gegentreffer (22.), seine Vorderleute ließen lediglich durch Alan (8.) Gefahr aufblitzen. Wie unzufrieden Huub Stevens mit seiner Truppe, aber vor allem mit seiner Defensive war, zeigte er, indem er Rabihu Afolabi bereits vor der Pause vom Feld holte. Die Salzburger waren auch nach dem Wechsel zunächst weit von einem Punktgewinn entfernt. Ein Doppelpack brachte die Truppe von Huub Stevens aber zurück ins Geschäft. Cziommer trat zunächst einen Eckball, nach einem Gestocher kam der Deutsche dann wieder an den Ball und stellte auf 1:2 (66.). Wenige Augenblicke später foulte Hammerer im Strafraum von hinten Dusan Svento, den Elfmeter verwandelte Wallner eiskalt flach ins rechte Eck (69.). Durch das Remis weisen Ried und Salzburg jeweils drei Punkte Rückstand auf das Führungsduo Austria Wien und Sturm Graz auf.

LASK - Innsbruck 0:1
Obwohl die Partie auf beiden Seiten nicht recht in die Gänge kommen wollte, rettete Torschütze Burgic in 90. Minute den Sieg für die Tiroler. Für den LASK scheint der Abstieg nach einer erneuten Niederlage immer näher zu rücken, neun Punkte trennen das Schlusslicht vom rettenden neunten Tabellenplatz. "Ein Dreier ist Pflicht", hatte LASK-Coach Walter Schachner vor der Partie als Devise ausgegeben. Dementsprechend engagiert ging seine Truppe mit dem Selbstvertrauen nach dem 1:1-Remis zuletzt bei Sturm Graz im Rücken auch zu Werke. Ein Tenesor-Kopfball aus elf Metern ging genau auf Innsbruck-Goalie Grünwald (26.), zudem setzte Hart einen Gewaltschuss aus 25 Metern nur knapp über die Latte (36.).

Nach der Pause konnten sich die Gastgeber in der Offensive nicht mehr wirklich in Szene setzen. Zudem schied Bubenik mit Verdacht auf eine Rippenverletzung auch noch nach 60 Minuten aus. Die Innsbrucker waren wie schon am Mittwoch im Nachtragsspiel beim Kapfenberger SV dem Sieg näher, ließen allerdings vorerst die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen.

Symptomatisch für die Abschlussschwäche der Gäste war eine Aktion in der 64. Minute: Der agile Ildiz bediente Burgic, der glücklose Stürmer traf aber den Ball aus elf Metern nicht wirklich. Der 26-jährige Slowene ließ auch einen zweiten "Matchball" ungenützt, in der 87. Minute scheiterte er nach einer idealen Harding-Hereingabe an Mandl. Zwei Minuten später durfte Burgic aber doch noch jubeln, nach schönem Zuspiel von Rapid-Leihgabe Bergmann ließ er Mandl im 1:1-Duell keine Chance und schob ins lange Eck ein (89.). Schreter hatte in der Nachspielzeit noch das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber kläglich (92.).

Mattersburg - Kapfenberg 1:1
Auch die Kapfenberger ließen sich bis zur letzten Minute Zeit, um doch noch einen Punkt aus der Begegnung mit Mattersburg mitzunehmen. Die Gastgeber mussten nach der Führung bis kurz vor Abpfiff ein bitteres Remis hinnehmen. Das 1:0 für Mattersburg in der 60. Minute resultierte in einer niveauarmen Partie bezeichnenderweise aus einer Standard-Situation. Parlov zirkelte eine Freistoßflanke zur Mitte und Bürger beförderte den Ball per Kopf ins lange Eck. In der 55. Minute hatte Mörz noch die große Chance auf die SVM-Führung ausgelassen, als er nach Querpass von Farkas aus rund fünf Metern danebenschoss.

Die Kapfenberger wachten erst nach dem Gegentreffer auf, der Ausgleich war ihnen zunächst aber nicht vergönnt - auch aufgrund einer äußerst umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung. Velicky spitzelte den Ball zunächst ins Tor und traf dann den herauseilenden SVM-Goalie Borenitsch an der Hand, weswegen der Assistent auf gefährliches Spiel entschied. In der hektischen Schlussphase warf die Gregoritsch-Truppe alles nach vorne, hatte bei einer Parlov-Chance (90.) Glück und jubelte Sekunden vor dem Abpfiff über den Ausgleich. Nach einem Getümmel im Strafraum kam der Ball zum abseitsverdächtigen Gregoritsch, der den Ball über Borenitsch schupfte. Alar, wohl von gleicher Höhe aus gestartet, beförderte den Ball mit dem Kopf über die Linie.

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