14.08.2021 09:44 |

Neue Übungsanlage

Spezielle Ausbildung soll bei Waldbränden helfen

Salzburger Feuerwehrleute kämpften in Griechenland gegen die Flammen. Kärntner wurden nicht zu Hilfe geschickt, denn weder der gesetzliche Rahmen noch die Ausrüstung erlauben das. Doch die 24.000 Florianijünger werden künftig verstärkt für Waldbrandeinsätze ausgebildet, denn auch hierzulande steigt die Gefahr.

Flammen fressen sich durch Wälder in Italien, Griechenland, Spanien, der Türkei, Sibirien, Kalifornien. Weil die Einsatzkräfte überfordert sind, kommt Hilfe aus anderen Ländern. Auch Österreicher sind dabei. „Das läuft über Module, in die Kärnten nicht eingemeldet ist. In Slowenien und im Friaul haben wir schon öfter geholfen. Dazu gibt es eine Vereinbarung zwischen den Regionen“, erklärt Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin. Denn für grenzüberschreitende Einsätze muss rechtlich einiges geklärt sein. „In Kärnten sind die Freiwilligen Feuerwehren eine Einrichtung der Gemeinden, in anderen Bundesländern aber Körperschaften öffentlichen Rechtes. Bei uns gehören auch die Geräte der Gemeinde“, so Robin. Selbst wenn man mit diesem Gerät ins Ausland fahren dürfte, würde es zuhause im Notfall fehlen.

Die Wetterkapriolen würden aber ein Aufrüsten erfordern. Robin: „Dazu muss der Bundeskatastrophenfonds, über den Geräte und Fahrzeuge gefördert werden, aufgestockt werden.“

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Waldbrände sind neue Herausforderungen. Jede Feuerwehr bekommt ein Waldbrandpackage; jeder erhält dafür eine Grund- ausbildung.

Rudolf Robin, Landesfeuerwehrkommandant

Die 398 Wehren bekommen bereits zusätzliches Gerät und werden verstärkt für Waldbrandeinsätze ausgebildet. In Klagenfurt entsteht dafür eine Übungsanlage.

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler
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