07.08.2021 13:30 |

ARA-Flugrettung

Sensation: Windenbergungen bei Nacht bald möglich

Die Rettungshubschrauber RK-1 und RK-2 heben seit 20 Jahren ab, um Menschenleben zu retten. Rechtzeitig zum Jubiläum wird ein weiterer wichtiger Schritt im Flugrettungswesen gemacht: Es wurde ein Verfahren erarbeitet, mit dem schon bald nächtliche Windenrettungsflüge durchgeführt werden können.

Der Grundstein für die ARA-Flugrettung wurde am 30. April 2001 gelegt – damals nahm der noch vom Roten Kreuz Kärnten betriebene Notarzthubschrauber RK 1 in Klagenfurt seinen Betrieb auf. Mittlerweile hat die ARA-Flugrettung ihre Stützpunkte in Fresach und in Reutte (Tirol). Seit der Gründung wurde etwa 32.200-mal Menschen in Not geholfen.

Meilenstein für Flugrettung
Und die Flugrettung setzt einen weiteren Meilenstein: Als erstes Flugrettungsunternehmen in Deutschland und Österreich könnten ab kommendem Winter bei Dunkelheit Windenbergungen durchgeführt werden. „Vielfach war eine Landung bei Nacht im unwegsamen Gelände nicht möglich und die Rettungskräfte mussten sich dann oft stundenlang vom Boden aus zum Verunfallten vorkämpfen“, sagt Christian Zlöbl, leitender Windenoperator der ARA-Flugrettung. Mit der neuen Methode sei bei Bergungen in Dunkelheit und unwegsamem Gelände eine deutliche Verbesserung zu erwarten.

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Die Trainings beginnen im September. Wir sind zuversichtlich, dass wir bis kommenden Winter die Nachtwinden-Bergungen durchführen werden können.

Thomas Jank, ARA-Geschäftsführer

ARA-Geschäftsführer Thomas Jank hofft, dass die Genehmigung durch die Behörde bis zum Winter erfolgt sein wird.

Katrin Fister
Katrin Fister
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