Serie geht weiter

Toyota ruft weitere 2,4 Mio. Autos in die Werkstatt

Motor
24.02.2011 15:56
Der japanische Autobauer Toyota muss wegen technischer Mängel weltweit knapp 2,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten rufen. Der Weltmarktführer, der bereits im vergangenen Jahr und im Jänner millionenfach Autos zurückbeordert hatte, gab am Donnerstag in Köln bekannt, dass beim Modell Lexus das Gaspedal durch die fehlerhafte Befestigung einer Verkleidung im Fußraum beeinträchtigt werden könnte. In Österreich sind davon 691 Fahrzeuge betroffen.
(Bild: kmm)

In Europa beschränke sich das Problem auf das Geländewagenmodell Lexus RX (Bild), von dem mehr als 37.000 Fahrzeuge der Baujahre 2003 bis 2006 betroffen sind. Auf Anfrage hieß es von Toyota Frey in Wien, dass hierzulande nur ein Prozent der Pkw betroffen wären.

Knapp 16 Millionen Pkws zurückbeordert
Seit 2009 hat Toyota in mehreren Rückrufaktionen weltweit nahezu 16 Millionen Autos zurückbeordert, um technische Probleme zu beheben. Nachdem dem japanischen Konzern im vergangenen Jahr in den USA wegen Verzögerungen bei der Warnung von Fahrzeughaltern eine Rekordstrafe aufgebrummt worden war (Bericht in der Infobox), hatte die Konzernführung weltweit das Frühwarnsystem verbessert und neue Qualitätsmanager eingestellt. Als Folge sollen nun technische Mängel sofort gemeldet werden. Dabei nimmt Toyota Rückrufe in Kauf und hofft darauf, dass die Kundschaft der Qualität der Fahrzeuge dadurch mehr vertraut.

2010 Spitzenposition verteidigt
Trotz der Rückrufe hatte Toyota im vergangenen Jahr seine Spitzenposition verteidigen können. Allerdings legte die wiedererstarkte Opel-Mutter General Motors auf den wichtigsten Automärkten China und USA zuletzt schneller zu und blieb dem asiatischen Konzern auf den Fersen. Volkswagen rangiert mit einigem Abstand auf Rang drei.

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(Bild: kmm)



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