In Europa beschränke sich das Problem auf das Geländewagenmodell Lexus RX (Bild), von dem mehr als 37.000 Fahrzeuge der Baujahre 2003 bis 2006 betroffen sind. Auf Anfrage hieß es von Toyota Frey in Wien, dass hierzulande nur ein Prozent der Pkw betroffen wären.
Knapp 16 Millionen Pkws zurückbeordert
Seit 2009 hat Toyota in mehreren Rückrufaktionen weltweit nahezu 16 Millionen Autos zurückbeordert, um technische Probleme zu beheben. Nachdem dem japanischen Konzern im vergangenen Jahr in den USA wegen Verzögerungen bei der Warnung von Fahrzeughaltern eine Rekordstrafe aufgebrummt worden war (Bericht in der Infobox), hatte die Konzernführung weltweit das Frühwarnsystem verbessert und neue Qualitätsmanager eingestellt. Als Folge sollen nun technische Mängel sofort gemeldet werden. Dabei nimmt Toyota Rückrufe in Kauf und hofft darauf, dass die Kundschaft der Qualität der Fahrzeuge dadurch mehr vertraut.
2010 Spitzenposition verteidigt
Trotz der Rückrufe hatte Toyota im vergangenen Jahr seine Spitzenposition verteidigen können. Allerdings legte die wiedererstarkte Opel-Mutter General Motors auf den wichtigsten Automärkten China und USA zuletzt schneller zu und blieb dem asiatischen Konzern auf den Fersen. Volkswagen rangiert mit einigem Abstand auf Rang drei.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.