05.08.2021 14:30 |

Große Wertsteigerung

Bei den Chalet-Gründen sind viele Fragen offen

Mit knapp 43 Millionen Euro stehen die Chalet-Grundstücke am Pass Thurn in einer aktuellen Bilanz. Beim Kauf 2015 bezahlten die Projektbetreiber knapp 2,5 Millionen Euro. Dieser Preis geht auf einen Vertrag aus dem Jahr 2003 zurück, außerdem sei viel investiert worden, sagen die Betreiber.

Vergangene Woche haben die Betreiber der Luxus-Chalets am Pass Thurn offiziell den Neustart ausgerufen. Nun soll es mit dem Bau endlich losgehen, nach den durch Corona verursachten Finanzierungsproblemen sei nun mit dem bayrischen Baukonzern Lindner Group auch die Finanzierung für das 180-Millionen-Euro-Projekt auf Schiene. Durch den Neustart rückten auch die Verkaufsverträge für die Grundstücke wieder in den Fokus.

Da das Geschäft mit den Bundesforsten auf eine Vereinbarung von 2003 zurückgeht, zahlten die Projektbetreiber 2015 für gut 43.500 Quadratmeter nur knapp 2,45 Millionen Euro. In einer Bilanz zum 31.12.2018, die der „Krone“ vorliegt, stehen die Grundstücke dann mit 42,93 Millionen Euro zu Buche.

Alles ein völlig normaler Vorgang, sagt Projektbetreiber Walther Staininger. „Wir haben sicher 20 Millionen Euro investiert, alleine um alle Genehmigungen und Bewilligungen zu bekommen. Seit 2003 ist viel Zeit vergangen. Der damalige Verkaufspreis ist nicht mit heute vergleichbar. Wenn uns jemand Bereicherung vorwirft, ist das eine vollkommene Lüge“, argumentiert er.

Matthias Nagl
Matthias Nagl
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