Krise in Bremen

Klaus Allofs entzieht Werder-Trainer Schaaf Jobgarantie

Fußball
24.02.2011 13:56
Kaum ein Trainer ist in den letzen Jahren so sicher in seinem Stuhl gesessen wie Thomas Schaaf. Doch nicht einmal er hat beim deutschen Bundesligisten Werder Bremen noch eine Jobgarantie. Sollte sich der Negativtrend fortsetzen - zuletzt gelang nur ein Sieg in neun Spielen - muss auch der seit 1999 amtierende Coach mit der Kündigung rechnen.

"Thomas und ich haben eine freundschaftliche Zusammenarbeit, aber das heißt nicht, dass es für ihn einen automatischen Entlassungsschutz gibt. Das ist hier kein Rekordversuch. Wenn wir glauben, Thomas Schaaf ist nicht mehr der Richtige, müssten wir uns trennen. Aber die Situation haben wir nicht", bekräftige Sportchef Klaus Allofs seinen Standpunkt der vergangenen Wochen. Ähnlich sieht es Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer, der ebenfalls von Trainer Schaaf überzeugt ist. "Felsenfest. Er ist der richtige Mann", sagte Fischer.

Der Präsident ist zuversichtlich
Fischer verglich die derzeitige Situation von Marko Arnautovic, Sebastian Prödl, Torsten Frings und Co., die vor dem Sonntag-Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen nur einen Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz 16 haben, mit der Saison 1979/80 und 1998/99, als die Hanseaten einmal abstiegen (1980) und sich einmal (1999) retteten. "1980 und 1999 war es viel schlimmer als jetzt. Diesmal ist die Zuversicht viel größer, weil Klaus Allofs und Thomas Schaaf das gemeinsam packen werden", so Fischer.

Kritisch äußerte sich der Präsident zu der Außendarstellung des Trainers: "Wir nehmen natürlich wahr, dass Thomas Schaaf sich aufgrund einiger negativer Erfahrungen gegenüber der Presse abgeschottet hat, das müsste so nicht sein", meinte Fischer.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

(Bild: KMM)



Kostenlose Spiele