21.07.2021 10:16 |

Schleusen wieder offen

Wieder volle Fahrt für Schiffsverkehr auf Donau

Nach dem Starkregen und dem Hochwasser am Wochenende normalisiert sich langsam die Lage: Der Schiffsverkehr auf der Donau ist nun wieder uneingeschränkt möglich, teilte der zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) am Mittwoch mit: „Alle Donauschleusen sind seit gestern Abend wieder geöffnet.“ Die neun Schleusen entlang der Donau hatten in den vergangenen Tagen wegen des Hochwassers geschlossen werden müssen.

Pro Tag sind derzeit laut Aussendung rund 250 Schiffe und Boote an der Donau unterwegs, die von Schleusensperren betroffen waren. Nun stehen wieder alle Schleusen für den Schiffsverkehr zur Verfügung.

Überdies gab Brunner einen Überblick über die weiteren geplanten Hochwasserschutz-Maßnahmen. Im kommenden Jahr wird mit der finalen Phase 3 des Donauhochwasserschutzes gestartet. Von 2022 bis 2030 werden dabei 110 Millionen Euro Bundesmittel für die Donau aufgewendet, mit Kofinanzierung von Ländern und Gemeinden sind es 220 Millionen Euro. Damit werden rund 15 Projekte in Wien, Nieder- und Oberösterreich umgesetzt.

„Jedes neue Projekt schützt noch besser vor Hochwasserereignissen"
„Diese Phase ist der Lückenschluss des Hochwasserschutzes Donau. Klar ist: Die Gelder in den Hochwasserschutz sind und waren sinnvoll investiert. Schlimmere Schäden konnten so - vor allem im Vergleich zu Deutschland - verhindert werden. Aber weitere Investitionen in den nächsten Jahren sind notwendig. Denn jedes neue Projekt schützt uns noch besser vor Hochwasserereignissen“, so Brunner, der als Staatssekretär im Klimaschutzministerium für den Hochwasserschutz entlang von Donau, March und Thaya zuständig ist, in einer Aussendung.

In Summe investiert das Klimaschutzministerium über Art. 15a B-VG Vereinbarungen von 2007 bis 2030 gemeinsam mit den Ländern und Gemeinden knapp 1,3 Milliarden Euro in den Donauhochwasserschutz. Insgesamt werden damit 63 Projekte umgesetzt. In Phase 1 (2006 bis 2016) wurden 210 Millionen Euro Bundesmittel investiert, in Phase 2 (2017 bis 2021) waren es 128 Millionen Euro. Zusätzlich gibt es seit dem Hochwasser 2013 eine Sondervereinbarung für das Eferdinger Becken, die den Einsatz von 125 Millionen Euro Bundesmittel bis 2030 vorsieht.

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