Tierquälerei in OÖ

Katze schwer verletzt ihrem Schicksal überlassen

Eine bestürzte Tierfreundin hat am Wochenende eine Katze in katastrophalem Zustand gefunden und zum Tierschutzhof „Pfotenhilfe“ in der Grenzregion Oberösterreich/Salzburg gebracht. Dort wurde sie sofort erstversorgt und dann direkt in die Tierklinik gebracht.

Bei der Katze war ein Auge vom unbehandelten Katzenschnupfen bereits derart zerstört, dass es nur noch operativ entfernt werden konnte, ein unversorgter, nicht frischer Beinbruch, bei dem der Knochen herausstand - offenbar abgemäht - endete in einer Beinamputation, und eine riesige Wunde am Bauch musste genäht werden.

Laut Finderin stamme die Katze aus einer nahegelegenen Landwirtschaft, wo unzählige weitere unkastrierte, kranke Katzen dahinvegetieren, weshalb der Fall sofort den Behörden gemeldet wurde.

Operation geglückt - aber wie viele Tiere müssen weiterhin leiden?
„Eine Katze dermaßen krank und schwer verletzt im Stich zu lassen ist unfassbar! Sie ist nach der umfassenden Behandlung jetzt bei mir in häuslicher Pflege, da sie intensive Betreuung braucht“, so „Pfotenhilfe“-Chefin Johanna Stadler. „Die Kastrationspflicht muss endlich rigoros kontrolliert werden und die kontraproduktiven Ausnahmen gestrichen werden. Das ist eines der dringlichsten Probleme, die Tierschutzminister Mückstein angehen muss. Hier entsteht täglich dermaßen viel Leid - die Tiere und wir können einfach nicht mehr länger warten!“

 Tierecke
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Mittwoch, 28. Juli 2021
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