Die Frauen erbeuteten laut Polizei unter anderem Notebooks, Handtaschen, Kameras, Bargeld und Schmuck. Die Einbrüche wurden ab Mitte November in den Bezirken vier bis acht sowie 19 verübt, und zwar durch Aufbrechen der Wohnungstüren und Entriegeln der Schlossfalle. Der daraus entstandene Schaden liegt bei 25.000 Euro.
Ein Großteil der Beute ist in unbekannten Kanälen verschwunden: Die 37-Jährige hat die Gegenstände nach Erkenntnissen der Ermittler des Landeskriminalamts weiterverkauft, machte bei den Einvernahmen dazu aber keine Angaben.
Wertvolle Preziosen noch nicht zugeordnet
Die Kriminalisten vermuten, dass weitere Einbruchsdiebstähle auf das Konto des Trios gehen. Denn in der Wohnung der Frauen in Rudolfsheim-Fünfhaus wurden ein wertvoller Füllhalter mit der Gravur "Marie Claire 16", eine Uhr von Jaeger Le Coultre und Schmuck gefunden (Bilder), die aus keinem der bisher bekannten Beutezüge stammen.
Zwei der Frauen stammen aus Serbien, eine aus Kroatien. Alle drei gehören der ethnischen Minderheit der Roma an. Die Anführerin hatte zuvor schon Bekanntschaft mit der Polizei gemacht, die beiden Jüngeren waren unbescholten.










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.