Energie AG offensiv

Millionen-Pläne für Ebensee und bei Steyrermühl

Von den 4800 Mitarbeitern waren zu Spitzenzeiten höchstens 40 zeitgleich mit Covid-19 infiziert, in der Vergangenheit erarbeitete Krisenpläne erwiesen sich als wertvoll - „wir haben einen perfekten Job gemacht“, sagt Energie-AG-Vorstandschef Werner Steinecker. Nun greift man in Sachen Investitionen in die Vollen.

Den Umsatz schraubte die Energie AG im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2020/21 auf über 1,2 Milliarden Euro nach oben. „Wir steuern auf ein sehr, sehr gutes Ergebnis hin“, freut sich Energie-AG-Chef Werner Steinecker, der nach coronabedingter Zurückhaltung gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Andreas Kolar und Stefan Stallinger nun in Sachen Investitionen wieder voll aufs Gas steigt: In Eberstalzell wird etwa der Solar-Campus ausgebaut, dazu wird auch an der 110-kv-Stromleitung von Ried im Innkreis nach Raab gebaut. Im ersten Halbjahr hatte der von Linz aus agierende Energieversorger rund 70 Millionen Euro in Projekte fließen lassen.

Steinecker hat seinen Blick aber noch weiter nach vorne gerichtet. „Wir haben die Tischlade geöffnet“, sagt der Energie-AG-Chef mit Blick auf das Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee, das nun umgesetzt werden soll. Bis 2023 soll der Baubeginn für das 210 Millionen Euro teure Projekt erfolgen. In Sachen Wasserkraft sollen zwei Kraftwerke bei Steyrermühl weggerissen werden, jenes beim Traunfall wird neu gebaut. Kostenpunkt: rund 50 Millionen €.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Dienstag, 27. Juli 2021
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