Die verstärkte Radfahrer-Frequenz führe zu einem erhöhten Verkehrssicherheitsrisiko und "unweigerlich zu einem erhöhten Unfallaufkommen", so Oberst Friedrich Schmidhuber, Leiter der Verkehrsabteilung im Landespolizeikommando Salzburg.
"Sicherheits- und Servicepaket für Radfahrer"
In den fünf Euro ist auch ein "Sicherheits- und Servicepaket für Radfahrer" inkludiert. Es beinhaltet unter anderem eine Unfallversicherung und Sicherheitstipps. Dieses Paket wird um einen Euro auch jenen Radfahrern angeboten, die außerhalb des zahlungspflichtigen Tageszeitraums die Straße benützen.
GROHAG-Generaldirektor Christian Heu bezeichnete die verkehrslenkende Maßnahme als "Grundlage für ein sicheres und faires Miteinander von allen Verkehrsteilnehmern". Außerhalb der Hauptverkehrszeit teilen sich die Radfahrer die Straße mit weniger motorisierten Fahrzeugen.
Radfahrerentgelt nicht ganz neu
Die neue Bestimmung tritt mit der Aufhebung der Wintersperre, also ab Mai, in Kraft. Bei der Eröffnung der Alpenstraße im Jahr 1935 betrug der Radfahrertarif übrigens einen Schilling. 1967 wurde das generelle Radfahrerentgelt aufgehoben. Die Benützung der Straße mit einem Pkw kostet heuer 29 Euro, mit einem Motorrad 19 Euro.
Im vergangenen Jahr zählte die GROHAG 178.775 Autos, 77.356 Motorräder und 5.430 Busse. Laut Statistik ereignen sich ein bis drei schwere Radunfälle pro Jahr. Die Dunkelziffer sei aber wesentlich höher, da nur die schweren Unfälle gemeldet würden.
Wie ist deine Meinung zum neuen Radfahrerentgelt? Abstimmung in der Infobox!









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.