Erfreulich dabei sei, dass ein Großteil des Stellenzuwachses auf Ganztagsjobs entfällt, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Freitag. Denn 74 Prozent der gemeldeten Stellen waren Vollzeitarbeitsplätze, 17 Prozent Teilzeitjobs und in neun Prozent der gemeldeten Stellen waren für die Unternehmen beide Varianten möglich.
Anstieg in praktisch allen Branchen
Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im abgelaufenen Jahr in fast allen Branchen gestiegen. Den absolut größten Stellenzuwachs gab es bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Dort wurden im Vorjahr insgesamt 111.728 freie Stellen gemeldet (um 30,5 Prozent oder 26.131 Stellen mehr als im Jahr 2009). Mit insgesamt 86.068 freien Stellen gab es auch im Bereich Beherbergung und Gastronomie eine kräftige Nachfrage nach Arbeitskräften (plus 2,5 Prozent oder 2.136), ebenso wie der Handel mit 54.993 freien Arbeitsplätzen (plus 12,4 Prozent oder 6.065 Jobs). In der Baubranche nahm die Zahl der freien Stellen hingegen nur leicht zu (plus 0,9 Prozent oder 212 auf insgesamt 23.214 Stellen).
Die Bemühungen um Stellen für Höherqualifizierte habe Wirkung gezeigt, meint Kopf. Im Vorjahr konnten um rund 23.000 mehr Stellen mit Lehrausbildungsniveau und um 5.700 mehr freie Stellen mit höherer Ausbildung akquiriert werden als 2009.
Steiermark und Vorarlberg mit größtem Stellen-Plus
Vom Rekordzugang an offenen Stellen profitierten alle Bundesländer. Den relativ stärksten Stellenzugang im Jahr 2010 verzeichneten die Steiermark (plus 26,3 Prozent), Vorarlberg (plus 23,3 Prozent), Oberösterreich (plus 15,8 Prozent), Wien (plus 14,5 Prozent) und Tirol (plus 14,3 Prozent). Auch in Niederösterreich (plus 10 Prozent), im Burgenland (plus 7,9 Prozent), Salzburg (plus 7,5 Prozent) und in Kärnten (plus 5,5 Prozent) gab es Zuwächse gegenüber 2009.









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