Nach Zuschlag für Wolf

Green-Tec-Konsortium ist nun auf Herbergssuche

Nach dem Aha-Effekt geht’s zurück an den Besprechungstisch: Keine 96 Stunden nach Bekanntwerden der Übernahme des MAN-Werks in Steyr durch Sigi Wolf kam’s gestern zum ersten Treffen mit den Betriebsräten. Parallel dazu schaut sich die nicht zum Zug gekommene Green-Tec-Gruppe um Ersatz um.

Ke-Kelit-Chef Karl Egger hatte schon vor Wochen betont gehabt, dass die grünen Zukunftspläne, mit denen man in das Rennen um das MAN-Werk in Steyr eingestiegen war, nicht kurzfristig gedacht sind. Gestern unterstrich mit Gerald Ganzger der Sprecher des um Egger gebildeten Konsortiums: „Wir geben jetzt nicht auf, wir machen weiter.“

Das zuvor nur auf Mobilität und Lkw zugeschnittene Konzept wird nun breiter gedacht, etwa um Themen aus der Baubranche erweitert. Deshalb werden die Bemühungen nun unter dem Überbegriff „Green-Tec-Hub“ zusammengefasst, wie Ganzger verriet. Es sei zwar schade, dass man keine Chance von MAN bekommen hätte, trotzdem schwört man deshalb nicht dem Standort Steyr ab.

Steyr als bevorzugter Standort
Ganzger erzählt: „Wir haben beim Bürgermeister deponiert, dass wir gerne einen Standort in Steyr hätten.“ Gibt’s hier keine Möglichkeiten, würden aber auch andere Orte in Oberösterreich oder Österreich zum Zug kommen. Fix: Claus Raidl, der als Sprecher der Gruppe Verhandlungen mit MAN führen hätte sollen, hat seine Tätigkeit beendet.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Dienstag, 03. August 2021
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