So kann man beim Rundgang durch das MoMA mittels "Art Project" etwa in Henri Rousseaus Urwaldszenerie "Der Traum" nach versteckten Tieren suchen, in der Berliner Gemäldegalerie ein von Hans Holbein dem Jüngeren angefertigtes Porträt von Georg Gisze genauer unter die Lupe nehmen und die Werke insgesamt "in außergewöhnlicher Detailtiefe" betrachten, wie es von Google heißt.
Weitere beteiligte Museen sind derzeit etwa die Tate Gallery in London oder die Uffizien-Galerie in Florenz, die etwa Sandro Botticellis "Die Geburt der Venus" beheimatet. Als Schmankerl wurde pro Haus ein Bild in besonders hoher Auflösung - etwa sieben Milliarden Pixel - aufgenommen.
Nutzer können eigene Kunstsammlung anlegen
Ganz im Stil von Googles Street View kann man sich durch die einzelnen Räume klicken und alles aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Unterschiede gibt es von Museum zu Museum allerdings, was die Anzahl der zugänglichen Räume und somit betrachtbaren Bilder betrifft.
Während das MoMA derzeit nur 17 Werke per Mausklick zur Vergrößerung anbietet, sind es in der Tate Gallery weit über 100. Mit dem "Create an Artwork Collection"-Feature können sich Nutzer mit Google-Account auch eine eigene Kunstsammlung aus den verfügbaren Werken zusammenstellen.
Weiterführende Informationen zu Werken und Künstlern
Analog zu ähnlich gearteten Museums-Angeboten im Internet bietet auch das "Art Project" weiterführende Informationen zu den Werken und Künstlern, Links zu YouTube-Videos, Audio-Touren durch die Räumlichkeiten oder grundsätzliche Auskünfte zu den einzelnen Häusern.
Trifft man beim virtuellen Rundgang auf ein verschwommen dargestelltes Bild, sollte man nicht gleich an den Einstellungen seines Browsers oder Bildschirms zweifeln: Dabei handelt es sich um Werke, die die Museen aufgrund von Urheberrechtsfragen nicht für das Angebot freigegeben haben.









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