11.06.2021 17:30 |

Eiszeit

Eisbulle darf doch nicht zum Ausländer mutieren

Der Eishockeyliga-Konkurrenz waren die Bozener Transfer-Winkelzüge mit den Doppelstaatsbürgern schon lange ein Dorn im Auge. Jetzt erfolgte eine Neuregelung, die einen Salzburg-Crack aber ins Abseits zu stellen droht.

Noch vor der außerordentlichen Generalversammlung am kommenden Dienstag wurde die neue Regelung, die sich an jener des internationalen Verbandes orientiert, abgesegnet. Der zufolge - am Beispiel Bozen - Italo-Kanadier oder -Amerikaner erst 480 Tage (oder 16 Monate) für die Südtiroler im Einsatz gewesen sein müssen, um am 60er-Kaderblatt nur um die zwei (nationaler Spieler) statt der vier Punkte zu zählen. So weit, so beschlossen.

Der Haken liegt aber für einen Langzeit-Eisbullen im Detail. Nämlich für Peter Hochkofler, der den italienischen und den österreichischen Pass besitzt. Und nun kommt’s: Als Italo-Nationalspieler, der bei einem rot-weiß-roten Klub spielt, extra eingestuft wird, so in Salzburg plötzlich zum Ausländer (der vier Punkte zählt) mutiert.

Was bei der ICE Hockey League, die ihre Rechtskommission damit betraut hat, und den Eisbullen für viel Kopfzerbrechen sorgt. Weil das mit dem 26-jährigen Stürmer einen Crack betrifft, der seit 2009 (!) bei Salzburg spielt (360 Liga-Partien), seit 2015 österreichischer Staatsbürger ist, auch beim Bundesheer seinen Grundwehrdienst abgeleistet hat.

Deshalb kann in seinem Fall nur eine Ausnahmeregelung die Lösung sein.

 Salzburg-Krone
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