20.05.2021 18:59 |

Betrugsversuche

Selbsttest-App ist ab sofort bei Apple verfügbar

Zumindest Apple-Nutzer können ihre Wohnzimmertests jetzt per App verifizieren lassen und damit ins Wirtshaus gehen. Die App des Roten Kreuzes wurde am Donnerstagabend mit Verspätung von Apple freigeschalten. Weiter warten heißt es auf die Freigabe von Google. Als Alternative steht die Online-Plattform des Roten Kreuzes bereit. 

Mithilfe der Apple-App sowie den kostenlosen Tests mit QR-Codes können die sogenannten Wohnzimmertests offiziell bestätigt und für den Besuch im Gasthaus, Fitnessstudio oder bei körpernahen Dienstleistungen genutzt werden. Eigentlich hätte die Smartphone-App „Selbsttest RK Salzburg“ vom Roten Kreuz schon ab Mittwoch einsatzbereit sein sollen. Google und Apple hatten die App aber bisher nicht in ihren Stores freigeschaltet, da es noch einiges zu überprüfen gab. „Da es eine App im Gesundheitsbereich ist, ist sie vom Konzern einer besonders strengen Prüfung unterzogen worden“, erklärt Landesrettungskommandant Anton Holzer. 

Seit Mittwochabend können sie sich zumindest Apple-Nutzer runterladen. Die Freigabe von Google soll laut Rotem Kreuz bald folgen. Wer trotzdem mit einem Wohnzimmer-Test zum Wirt will, kann den Selbsttest über die Plattform des Roten Kreuzes bestätigen lassen. 

Im Mai erhalten E-Card-Inhaber wohnsitzunabhängig in allen Apotheken im Bundesland fünf, ab Juni dann monatlich zehn kostenlose Tests mit QR-Codes. Die QR-Codes können auch ohne Tests in der Apotheke verlangt werden, etwa wenn man noch Tests aus den Vormonaten zu Hause hat. Sie sind ebenfalls kostenlos und werden auch an Menschen ohne E-Card ausgegeben.

Betrugsversuche mit falschen Fotos aufgeflogen
Das Rote Kreuz stellte bei den Wohnzimmertests aber bereits erste Betrugsversuche fest. Es wurden teilweise falsche Fotos auf die Plattform hochgeladen. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wird künftig das Foto, das zum Nachweis in der App hochgeladen wird, auch auf der Testbescheinigung abgebildet. Wer trotzdem trickst, hat Konsequenzen zu befürchten: Wenn etwa ein Foto ohne QR-Code oder gar ohne Testträger hochgeladen wird, wird die betroffene Person mit sofortiger Wirkung für die Anmeldung zum Selbsttest gesperrt. Weiters behalten sich das Land Salzburg und das Rote Kreuz Salzburg rechtliche Schritte vor.

 Salzburg-Krone
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