30.05.2021 00:00 |

Tirol Landesinnung

Pilotprojekt für digitale Baueinreichung

In Kooperation mit dem Land Tirol, der Universität Innsbruck und weiteren starken Partnern möchte die Landesinnung Bau ein Pilotprojekt rund um die digitale Baueinreichung starten.

Wer die Digitalisierung als Chance ergreift, erkennt schnell, welche Vorteile sich daraus ergeben - wie etwa die Stadt Wien. Seit kurzem wird dort das gesamte Bauverfahren digital abgewickelt. Dies spart allen Beteiligten Zeit, Papier und Geld. In der Rolle der Baubehörde konnte die Hauptstadt dieses Vorhaben einheitlich umsetzen. Laut Landesinnungsmeister Anton Rieder ist ein solcher Prozess in Tirol wesentlich schwieriger: „Bis dato muss die Digitalisierung von Baueinreichungen mit 279 Gemeinden koordiniert werden. Wir brauchen ein gemeinsames System und Gesetze, die sowohl die analoge als auch die elektronische Einreichung ermöglichen.“ Um dieses Vorhaben voranzutreiben, möchte die Landesinnung Bau in Kooperation mit der Universität Innsbruck und mehreren Tiroler Gemeinden ein wegweisendes Pilotprojekt starten. „Im Wesentlichen wollen wir Ergebnisse generieren, auf Basis deren Gesetze angepasst und digitale Baueinreichungen bis zum Jahr 2023 möglich gemacht werden“, so Landesinnungsmeister Anton Rieder.

Unterstützung vom Land Tirol
Auch die Landesregierung begrüßt stets neue Initiativen, um eine unbürokratische und rasche Abwicklung von Behördenverfahren bestmöglich zu gewährleisten, wie LR Johannes Tratter erläutert: „Im Zuge der Testphase zur Digitalisierung von Bauverfahren werden nun weitere wichtige Weichen gestellt, um in Tirol künftig Bauverfahren digital durchführen zu können. Um hier zeitnah Ergebnisse zu erzielen und wesentliche Schritte zu setzen, bedarf es der Mitwirkung vieler Gemeinden, die ich an dieser Stelle einlade, an der Pilotphase teilzunehmen und sich über die Vorteile und Möglichkeiten der Anwendung zu informieren. Es gilt, in einem sorgfältigen Prozess alle rechtlichen und technischen Fragen zu klären, um ein in Zukunft gesichertes System zu entwickeln.“  

Pilotprojekt soll im Herbst starten
Das Pilotprojekt rund um die digitale Baueinreichung soll im Herbst starten und ein Jahr von der Universität Innsbruck wissenschaftlich begleitet werden. „Wenn wir an einem Strang ziehen - von Bauherr*innen über Architekt*innen und Baumeister*innen bis hin zu Behörden - können wir den gesamten Prozess digitalisieren und eine Lösung schaffen, von der alle Beteiligten profitieren“, zeigt sich Landesinnungsmeister Anton Rieder überzeugt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Anwendung der Software k5 von Kufgem oder GeOrg von Comm-Unity in Kooperation mit GemNova

Informationen für interessierte Gemeinden
Gemeinden können sich unverbindlich bei Mag. Matthias Marth, Geschäftsführer der Landesinnung Bau, melden und weitere Informationen über das Pilotprojekt und einer möglichen Teilnahme einholen.

Kontakt:
Matthias Marth
E-Mail:matthias.marth@wktirol.at
Tel.: 05 90 90 5-1278

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