14.05.2021 09:30 |

Gastro-Öffnung

Lager sind wieder gut gefüllt

Bald gibt es Restaurant-Essen nicht mehr nur via Mitnehm-Box: Die Öffnung der Gastronomie steht bevor. Salzburger Wirte und Gäste fiebern gleichermaßen auf kommenden Mittwoch hin. Davor müssen in den Betrieben aber noch Bestellungen aufgegeben, Gaststuben entstaubt und Lager aufgefüllt werden.

Am 19. Mai darf die Gastronomie ihre Pforten wieder öffnen. Die Vorfreude ist groß, sowohl bei den Gästen, als auch bei den Wirten, die sich dieser Tage mit den letzten Vorbereitungen fürs Aufsperren beschäftigen. „Jetzt treffen laufend die frischen Waren ein – zum Beispiel saisonales Obst und Gemüse – und das motiviert uns unglaublich. Wir freuen uns alle sehr darüber, dass wir bald wieder im Gasthof unsere Arbeit machen können“, sagt Julian „Jules“ Grössinger vom Gasthof Weiserhof in der Stadt Salzburg. Die Zeit im Lockdown habe er genutzt um Dinge zu erledigen, die mit offenem Gasthof schwierig zu bewerkstelligen sind: Zum Beispiel der Umbau der Produktionsküche. „Solche Zeiten muss man nutzen, aber natürlich sind wir jetzt wieder sehr froh, wenn Betrieb herrscht.“ Worauf die Vorfreude am Größten ist? „Wir freuen uns sehr darauf, wieder Kontakt mit unseren Gästen haben zu können“, sagt Grössinger.

Tausende Liter Bier warten auf Ausschank
Was bei den Wirten gar nicht wegzudenken ist, ist das Bier. Und damit haben sich die Gastronomen schon eingedeckt. So warten beispielsweise 4000 Hektoliter frisch gebrauter Gerstensaft im Augustinerbräu auf durstige Gäste und auch in der Stiegl Brauerei läuft die Bier-Herstellung auf Hochtouren.

Wo sich wohl alle einig sind: Warmes Wetter würde den Gastro-Auftakt noch um einiges schöner machen. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist jedoch noch unklar: So sind zurzeit für kommende Woche hauptsächlich recht niedrige Temperaturen, Wolken und Regenschauer vorhergesagt – also nur Gastgartenwetter für Hartgesottene.

Land rechnet mit 750.000 Schnelltests
Einen Haken hat die Öffnung: Wer sein Schnitzel künftig im Lokal essen möchte, muss coronabedingt getestet, geimpft oder kürzlich genesen sein. Zu seinem Negativ-Nachweis kommt man in Zukunft auf unterschiedlichen Wegen: Mittels Wohnzimmer-Test aus der Apotheke, mittels beaufsichtigtem Selbst-Test in den Test-Stationen. Bis nach Pfingsten rechnet das Land mit etwa 750.000 Tests.

Marie Schulz
Marie Schulz
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