Standortvertrag

Steyr-Anwalt gab’s VW gestern schriftlich

Kehren die Betriebsräte von MAN Steyr an den Verhandlungstisch mit Sigi Wolf zurück? Nachdem der Ex-Magna-Chef wissen ließ, dass er zu Nachbesserungen bei den Übernahmeplänen bereit ist, geht’s nun darum, ob alle auch Gespräche führen wollen.

Gestern richtete sich mit Hannes Jarolim der Anwalt der Belegschaftsvertretung von MAN Steyr in einem offenen Brief an den Aufsichtsrat von VW, in dem er die Vorgehensweise von MAN kritisierte. Außerdem wies Jarolim auf die Rechtsposition der Betriebsräte hin, die auf ein Gutachten baut, dass der bis 2030 bestehende Standortsicherungsvertrag nicht einfach einseitig gekündigt werden kann, wie es MAN tat.

Für die Betriebsräte des Werks, das bis Ende 2022 geschlossen werden soll, steht heute ein vollgepackter Tag an: Erst treffen sich Helmut Emler und Thomas Kutsam in Linz mit der Staatlichen Wirtschaftskommission, dann steigen Verhandlungen mit den MAN-Anwälten über den Sozialplan, der bei der Schließung greifen soll.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Mittwoch, 23. Juni 2021
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