02.05.2021 13:02 |

Handschellen klickten

Ex-Freundin bedroht und Polizisten attackiert

Als Polizisten am Samstagvormittag in Wien-Floridsdorf routinemäßig ein bestehendes Betretungs- und Annäherungsverbot gegen einen 33-Jährigen an der Adresse seiner Ex-Lebensgefährtin kontrollierten, trafen sie dort ausgerechnet auf den eigentlich weggewiesenen Österreicher. Er soll dort seine ehemalige Lebensgefährtin erneut mit dem Umbringen bedroht haben. Gegenüber den Beamten verhielt er sich aggressiv und wehrte sich gegen die Festnahme. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.

Bereits am 22. April war der Mann weggewiesen worden, berichtete Polizeisprecherin Barbara Gass. Der Mann hatte damals die 35-Jährige mit den Fäusten attackiert und verletzt sowie gedroht, sie zu töten.

Lautes Geschrei im Stiegenhaus hörbar
Routinemäßig führten die Polizisten am Samstagvormittag die Kontrolle des Betretungsverbots in der Wohnung der Frau in der Schloßhoferstraße durch. Bereits im Stiegenhaus hörten sie lautes Geschrei aus der Wohnung. Die Frau öffnete den Beamten die Tür und gab zunächst an, dass alles in Ordnung sei. Die Polizisten ersuchten darum, in der Wohnung nach dem Rechten sehen zu dürfen.

Dort befand sich der 33-Jährige. Die Frau gab an, dass sie ihn in die Wohnung gelassen hatte und es dort zu einer Auseinandersetzung kam, im Zuge der sie ihr Ex-Partner wieder mit dem Umbringen bedroht hat. Gegen seine Festnahme wehrte sich der Mann heftig und verletzte dabei zwei Beamte.

„Polizei duldet keine Gewalt“
„Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt und duldet keine Gewalt gleichgültig in welcher Form“, betonte diese in einer Aussendung.

Opfer sollen sich an den Polizeinotruf 133 wenden. Auch die Wiener Interventionsstelle (01/585 32 88), der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) sowie Männerberatungsstellen (01/603 28 28) bieten Hilfe und Informationen.

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