FP heizt Debatte an

Neuer Anlauf für „klassische Donaubrücke“

Und da ist sie wieder, die Debatte um eine zusätzliche Donauquerung zwischen Tulln und Wien: Nachdem der Bürgermeister von Klosterneuburg - wie berichtet - nun Alternativen prüfen will, ist die FP im Bezirk für eine klassische Brückenlösung. Doch diese Pläne stoßen in den betroffenen Gemeinden nicht gerade auf Anklang.

Der letzte ernst zu nehmende Vorstoß in Richtung neue Donaubrücken kam von der damaligen Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl, die ihren Heimatort Klosterneuburg mit Korneuburg – oder besser der A 22 – verbunden wissen wollte. Das freilich vor einer Landtagswahl, was nicht unbedingt erfolgversprechend ist, siehe Waldviertelautobahn oder Verlängerung der U-Bahnen ins Wiener Umland. Jedenfalls plädiert nun der FP-Bezirksobmann von Tulln, Andreas Bors, abermals für die Errichtung einer zusätzlichen Querung.

Wohl weil eine Sanierung der B 19 letztens für reichlich Stau rund um die Bezirkshauptstadt gesorgt hatte. Tulln verfügt bekanntlich sogar über zwei Donaubrücken, die sich aber nur eine Zufahrt von der Schnellstraße teilen. Die „blauen Routen“ etwa über das Kraftwerk Greifenstein führen aber durch (noch) unberührte Au und vorbei an Wohnsiedlungen. Dementsprechend hagelt es nun Kritik – nicht nur aus der Region, sondern auch vom Land. Aus der Straßenbauabteilung heißt es, eine weitere Brücke sei aufwändig, kostenintensiv und derzeit schlicht „kein Thema“

Thomas Lauber
Thomas Lauber
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