29.04.2021 12:23 |

Über Pazifik verglüht

Russland bringt Raumfrachter gezielt zum Absturz

Russland hat einen Raumfrachter vom Typ Progress MS-14 ausrangiert und gezielt über dem Pazifik zum Absturz gebracht. Sein Flug sei nun zu Ende, twitterte die Raumfahrtbehörde Roskosmos Donnerstagfrüh. Die nicht verglühten Reste (siehe Video oben) lägen nun in den Tiefen des Pazifiks auf dem „Friedhof der Raumschiffe“.

„Fragmente des Raumfahrzeugs, die nicht in der Atmosphäre verbrannten, stürzten um 3.42 Uhr Moskauer Zeit (2.42 Uhr MESZ) auf den ,Friedhof der Raumschiffe‘ in einer nicht von Schiffen befahrenen Region des Südpazifiks“, heißt es dem Tweet.

Progress-Frachter war 369 Tage im All
Der Raumfrachter war vor gut einem Jahr zur Internationalen Raumstation ISS geflogen. Mit 369 Tagen im All stellte er laut Roskosmos einen Rekord auf. Der bisherige Höchstwert lag demnach bei 337 Tagen - das damalige Raumschiff flog zur bewohnten Station Mir.

Die Triebwerke des „Progress“-Frachters waren den Angaben zufolge zehnmal genutzt worden, um die ISS (Bild oben) in eine etwas höhere Umlaufbahn zu steuern. Zweimal habe der Außenposten der Menschheit im All Weltraummüll ausweichen müssen. Derzeit setzt Russland für Flüge zur ISS Raumfrachter vom Typ Progress MS-16 ein.

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