19.04.2021 07:00 |

Es wird noch teurer

Wohn-Preise in Salzburg sind bald unbezahlbar

Die Zahlen sprechen für sich: Im heurigen Jahr investieren Salzburgs gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV) stolze 358,7 Millionen Euro im Bundesland - ein Plus von 18 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

 293 Millionen Euro davon entfallen auf den Neubau, fast 66 Millionen auf die anstehenden Sanierungen und Instandhaltungen bestehender Wohnanlagen in Salzburg. „Damit decken wir mit unseren Bauprojekten fast 40 Prozent des gesamten Hochbauvolumens in Salzburg ab“, berichtet Stephan Gröger, GBV-Obmann. Allein 51.000 Quadratmeter Wohnnutzfläche stellen die Gesellschaften heuer fertig. Also exakt 786 neue Wohnungen, von den gut 80 Prozent Miet- und Mietkaufwohnungen sind.

2022 soll diese Zahl übertroffen werden: 1034 Bleiben sollen übergeben werden – auch wegen Corona starteten einige Projekte später.

Für die Zeit danach sorgt die Gemeinnützigen die Kostenexplosion im Baugewerbe. Projekte, wie etwa am Dossenweg in Salzburg-Gneis, könnten sich verzögern. „Die Erhöhung der Wohnbauförderung ist bereits aufgefressen“, sagt Gröger. Er hofft auf eine Anpassung der Förderung. Schon Ende April soll ein Wohnbaugipfel stattfinden.

Verena Seebacher
Verena Seebacher
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