16.04.2021 17:30 |

Unerwartete Lieferung

Impftempo wird in Vorarlberg rasant angezogen

Alle über 60-Jährigen können noch im April gegen das Coronavirus geimpft werden. Im Mai sind über 50-Jährige dran. Möglich ist das durch unerwartete Vakzin-Zusatzlieferungen.

Nun geht es rascher voran als noch vor wenigen Wochen erwartet, bereits zum dritten Mal wurde der Impfplan für Vorarlberg aktualisiert. Der neueste Stand: Von Biontech Pfizer werden zusätzliche 40.000 Impfdosen erwartet. Das macht es laut Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Martina Rüscher möglich, dass noch im April alle 60-bis 64-Jährigen durchgeimpft werden und im Mai bereits mit den Immunisierungen der über 50-Jährigen begonnen werden kann. Vorausgesetzt, die Menschen melden sich auch für die Impfung an. 

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Mit der Impfung der über 60-Jährigen läutet Vorarlberg Phase drei des Impfplans ein. Phase 2, in der über 65-Jährige, Pädagogen, Rettungsdienste und Polizei immunisiert werden, ist so gut wie abgeschlossen, informierte die Landesregierung am Freitag.
Das bedeutet auch: Wer in eine Gruppe von Phase 1 oder 2 fällt und sich noch nicht angemeldet hat, würde bei einer Registrierung auf der Impfplattform sofort einen Termin bekommen.

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Die Infektionen gehen zu fast 100 Prozent auf die britische Mutation zurück. Das Impf-Angebot sollte unbedingt angenommen werden.

Landesrätin Martina Rüscher

Junge müssen weiterhin warten
Personen, die sich bereits angemeldet haben, aber nicht in die Priorisierungsgruppen der Phasen 1 bis 3 fallen, müssen sich aber in Geduld üben. Landesrätin Rüscher erklärte, warum: „Wir müssen bei den Impfungen so vorgehen, dass Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorgereiht werden. Das ist aus epidemiologischer Sicht notwendig.“ Rüscher versicherte aber, dass auch die Jüngeren nicht mehr allzu lange warten müssen.

Impf-Bereitschaft der Bevölkerung notwendig
Was es jetzt noch aus Sicht der Landesregierung braucht, ist die Bereitschaft der Bevölkerung, sich auch tatsächlich impfen zu lassen. Auch Burkhard Walla (Ärztekammer) appelliert, sich für die Immunisierungen anzumelden. Er sei sich im Klaren, dass manche durch die Berichterstattung zu Nebenwirkungen von Impfungen verunsichert worden seien, betont aber, dass nur eine Impfung vor einem schweren Covid-Verlauf schützen könne.

 Vorarlberg-Krone
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