09.04.2021 16:00 |

Sieben Einbrüche:

Drei Jahre Haft für Serien-Einbrecher

Die belgischen Behörden warten auf ihn, die Schweizer suchen nach ihm und die österreichische Justiz hat ihn verurteilt: Gemeint ist ein Georgier (31). Für sieben Einbrüche in Wohnhäusern setzte es drei Jahre Haft, nicht rechtskräftig. Sein Komplize dagegen bleibt in U-Haft.
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„Ein gutes Wochenende beginnt mit einem Geständnis“, kündigte Verfahrenshelfer Klaus Waha zu Prozessbeginn an. In der Tat räumte der einschlägig vorbestrafte Angeklagte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegenüber Richterin Ilona Schalwich-Mozes ein: Im Detail geht es um sieben Einbrüche in Wohnhäuser, quer durch Österreich – der Tatzeitraum verteilt sich zwischen 2015 und Ende 2020. Teils soll er sie alleine, teils gemeinsam mit seinem Komplizen begangen haben – einem mitangeklagten Landsmann (29), der offensichtlich nichts von seiner Vorstrafe in der Ukraine weiß. Im Gegensatz zum Erstangeklagten zeigte sich der 29-Jährige im Landesgericht nur teilweis geständig: Sein Verteidiger sprach von einer „fragwürdigen Anklage“ und zweifelte sogar die klaren DNA-Spuren an.

Krimineller war in halb Europa aktiv

Daher vertagte die Richterin im Fall des 29-Jährigen, und verurteilte den geständigen 31-Jährigen zu drei Jahren unbedingter Haft – nicht rechtskräftig. Der Georgier, der in Deutschland um Asyl ansuchte, wird voraussichtlich auch nach Belgien ausgeliefert, da er dort noch 40 Monate absitzen muss. Zudem suchen ihn die Schweizer Behörden.

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