09.04.2021 07:00 |

Es grünt so grün

Salatvariation für das Balkonkisterl

Frischer Salat ist auf den heimischen Mittagstischen nicht wegzudenken. Und obwohl die Nächte jetzt noch recht frostig sind, können die knackigen Pflanzen bereits ins Hochbeet oder das Frühbeet gesetzt werden, sofern sie vor zu tiefen Temperaturen geschützt werden. Gärtner Nikolaus Toschkov aus Klagenfurt zeigt außerdem im Video, wie man sich ganz einfach eine bunte Salatvariaton für die Fensterbank oder den Balkon zusammenstellen kann.

Besonders gut schmeckt der Salat natürlich, wenn er aus dem eigenen Garten kommt. Jetzt kann bereits begonnen werden, die schmackhaften Salate ins Freie zu setzen. Gerade ein Hochbeet bietet beste Bedingungen. „Ein Hochbeet ist, wenn es richtig aufgebaut ist,  um etwa fünf Grad wärmer, als das Gartenbeet“, erklärt Gärtner Nikolaus Toschkov. Aber egal ob Früh-, Hoch- oder Gartenbeet: In der Nacht brauchen die Salate noch einen Schutz vor Minustemperaturen. Am besten werden sie mit einem Vlies gut abgedeckt. „Sobald die Sonne herauskommt, das Vlies aber wieder abnehmen. Wird es zu warm, kommt es darunter zu Staunässe und die Pflanzen neigen zu Fäule“, rät Toschkov.

Salate eignen sich außerdem hervorragend, um sie in einem Balkonkisterl anzupflanzen. Wer klug pflanzt, kann sogar über einige Wochen täglich schmackhaften Salat ernten. Die Balkonkisterl dürfen aber nicht zu warm stehen - alles was über 15 Grad Raumtemperatur geht wird vom Experten nicht empfohlen: „Dann bekommen die Pflanzen gerne Läuse. Besser die Balkonkisterl hinaus stellen.“ Verschiedene Salatsorten können auch ohne große Bedenken nebeneinander gesetzt werden. Bei Kräutern muss aber aufgepasst werden, nicht alle Kräuter vertragen sich. Toschkov: „Schnittlauch und Petersilie sowie Thymian und Majoran sollten nicht nebeneinander eingesetzt werden, die Minze steht gerne alleine, weil sie Platz braucht genauso wie der Liebstöckl.“

Beim Gießen heißt es beim Salat und Kräutern „weniger ist oft mehr“ - Staunässe gilt es zu vermeiden die Fingerprobe zeigt zuverlässig, ob die Erde noch ausreichend feucht ist. „Ist in etwa einem Zentimeter die Erde noch feucht, so muss nicht gegossen werden“, so Toschkov.

Machen auch Sie mit!
Zeigen Sie uns Ihre Salatpflanzen und senden Sie ein Foto an kaerntner@kronenzeitung.at, Betreff: „Es grünt so grün“. Als Dankeschön winken „Krone“-Gartenmagazine und passende Handschuhe!

Katrin Fister
Katrin Fister
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