07.04.2021 16:58 |

VP kritisiert:

Neuer Schlagabtausch rund um Ischler Tennishalle

Im Dezember 2019 brannte die Tennishalle in Bad Ischl ab. Die Neu-Errichtung heizt oft Debatten an. Dabei schießt sich die ÖVP immer mehr auf die SPÖ ein und wirft Bürgermeisterin Ines Schiller eine Fehlplanung vor. Sogar eine Brandmeldeanlage soll fehlen, das dementiert die Stadtchefin aber vehement.

„Man muss sich ernsthaft die Frage nach deren Verantwortungsbewusstsein stellen“, meint Rene Laimer von der ÖVP Bad Ischl. Er ist fassungslos darüber, dass die Verantwortlichen der SPÖ offensichtlich keine Brandmeldeanlage für die neue Tennishalle vorgesehen haben sollen. Denn 2019 brannte die alte Sportstätte völlig ab und muss nun neu errichtet werden.

Nicht nachvollziehbar
SP-Bürgermeisterin Ines Schiller kann die Dauerkritik in keiner Weise nachvollziehen: „Das ist alles nur noch peinlich. Selbstverständlich werden wir mehr als nur eine Brandmeldeanlage haben. Es ist bereits ein Brandschutz-Konzept im Wert von rund 8000 Euro in Ausarbeitung.“

Neubau der Halle kostet rund zwei Millionen Euro
Ebenso sei der Vorwurf der mangelnden Barrierefreiheit völlig deplatziert. Schiller: „Auf der Anlage wird auch Rollstuhl-Tennis gespielt und natürlich wird es auch eine Rampe geben.“ Nicht richtig sei, dass es wegen der Errichtung der rund zwei Millionen Euro teuren Tennishalle auch eine Sondersitzung des Kontrollausschusses geben wird. „Diesen Ausschuss haben wir gar nicht. Das Thema wird in einer planmäßigen Sitzung des Prüfungsausschusses behandelt“, ärgert sich die rote Stadtchefin über die permanenten Anschuldigungen. Und ergänzt: „In den Bau der Halle sind alle Fraktionen eingebunden. “

Mario Zeko
Mario Zeko
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