Brisanter Deal:

Umstrittener Verkauf von Grundstück in Hofkirchen

Ein umstrittener Grundstücksverkauf beschäftigt am Montag den Gemeinderat von Hofkirchen/Trattnach. Die Kinder eines Baumeisters wollen für ein Projekt ihres Vaters den Baugrund erwerben. Problem: Dieser wurde erst kürzlich zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Das rege Bautreiben entlang des Mühlenwegs wirbelt schon seit Monaten viel Staub in Hofkirchen an der Trattnach auf. Während zuletzt Höhe oder Größe der Gebäude umstritten waren, erhitzt nun der Verkauf eines Gemeindegrundstücks die Gemüter. Die Kinder eines Baumeisters haben ein Auge auf den Baugrund geworfen. Der Vater plant laut Firmenhomepage neue Wohnprojekte. Da er erst kürzlich zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren (nicht rechtskräftig) verurteilt wurde, sehen viele den Deal skeptisch.

„Habe keine Bedenken“
VP-Bürgermeister Alois Zauner gehört nicht dazu. Während des Prozesses im Vorjahr hat der Baumeister in der Gemeinde Projekte zur vollen Zufriedenheit errichtet: „Ich habe auch diesmal keine Bedenken. Endkunden hat der Baumeister keine geschädigt. Der Kauf ist erst abgewickelt, wenn das Geld am Treuhandkonto liegt!“ Wie berichtet, soll der 45-Jährige, der auch Wirtschaftsbund-Funktionär ist, bei fünf Projekten Handwerker und Lieferanten mit einer Scheinfirma hereingelegt haben. Schaden: mehrere hunderttausend Euro.

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