17.03.2021 15:00 |

Jänner-Schneechaos

„Räumung ist gut gelungen“

Mitte Jänner versank Tirol im Schnee. Besonders in der Landeshauptstadt verursachte das extreme Wetter einiges an Chaos. Auf 550 Kilometern Straßen und Wege räumten 120 Mitarbeiter des Bauhofs 93.000 Kubikmeter Schnee. Doch einigen ging es nicht schnell genug – es hagelte auch Kritik. Die Stadt zieht Bilanz.
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Drei Tage lang – von 14. bis 16. Jänner 2021 – gab Frau Holle alles, was sie hatte und das waren bis zu bis zu 184 Zentimeter Schnee. Auch 2018/2019 gab es viel Schnee, wie Peter Hölzl, Amtsvorstand für Straßenbetrieb, erklärte, allerdings nicht so extrem viel in so kurzer Zeit. Es war eine große Herausforderung, die aber - so das Resümee der Stadt - gut gemeistert wurde. „Man kann den Schnee ja nicht einfach liegen lassen - die Menschen müssen ihre Fahrzeuge in Betrieb nehmen können! 93.000 Kubikmeter Schnee haben wir verführt, das geht natürlich nicht von heute auf morgen, da braucht man den Einsatz von vielen maschinellen Geräten und Personen“, betont Hölzl. Binnen 14 Tagen habe man es geschafft, den Schneemassen zu räumen - ein gelungenes Projekt.

Bushaltestellen unter hüfthohem Schnee
Gerade bei den Haltestellen gab es aber auch Kritik, mitunter konnte man nicht aus den Bussen aussteigen ohne hüfthoch im Schnee zu versinken. Die Ressortzuständige Stadträtin Uschi Schwarzl erinnert daran, dass man sich nicht erwarten könne, dass unter extremen Wetterbedingungen sofort alles freigeräumt sei. Ein großes Anliegen ihrerseits sind jedoch besonders die Radwege: ein ganzjähriges Fahren mit dem Fahrrad soll möglich sein. Insgesamt ziehen Straßenamt, Straßenbauhof und Politik eine positive Bilanz, es sei gelungen - Dank der tatkräftigen Mitarbeiter - die Schneemengen zu bewältigen. Doch auf für Kritik ist das Amt für Straßenbetrieb offen: „Ich verstehe auch die Kritik in Richtung Bushaltestellen, aber man muss da vielleicht generell eine andere Lösung finden - da muss man schauen, wie man das in Zukunft besser machen kann. Ich bin immer froh, wenn sich die Bevölkerung meldet, denn dann wird man darauf aufmerksam gemacht, was wir vielleicht übersehen haben. Wir versuchen da schnell zu reagieren und das auch umzusetzen - und die Bürger goutieren das auch“, so Hölzl.

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