Klima und Migration:

Pandemie-Krise schlägt andere Sorgenthemen klar

„Nona“, möchte man sagen: Die krisenhaften Folgen der Pandemie für Wirtschaft und Arbeit verdrängen im Urteil der Menschen, worum sich die Politik vorrangig kümmern sollte, frühere Megathemen – wie Klima- und Umweltschutz oder Migration – ganz klar. Das zeigt eine IFES-Studie für die SPOÖ mit 1500 Befragten.
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Wirtschaftliche Existenzängste aufgrund der Pandemiefolgen haben die Sorge um eine erhitzte Erde oder übermäßige Migration weit verdrängt – das ist sozusagen die Kürzestfassung dieser Umfrageergebnisse.

Wer soll dann zahlen?
Denn die meisten glauben, dass die Kosten dieser Krise an den einfachen Menschen hängenbleiben werden. Wer soll dann zahlen? „Erstmals gibt es eine hohe Zustimmung für vermögensbezogene Steuern. Selbst bei den ÖVP-Anhängern sind zwei Drittel dafür, dass extrem Reiche ihren Krisenbeitrag leisten sollen“, so Brockmeyer. Zugleich fordern die Menschen eine Krisenbekämpfung nach dem Motto „koste es, was es wolle“. Brockmeyer: „Die knausrige oder – wie ich immer sage, geizige – Finanzpolitik von LH Thomas Stelzer (ÖVP) findet bei der Bevölkerung keine Zustimmung mehr.“

Geheime Sonntagsfrage
IFES hat natürlich auch gefragt, wie die Parteien momentan bei einer Landtagswahl in Oberösterreich abschneiden würden. Die Rohdaten daraus – Hochrechnung gebe es eh keine – will der SPOÖ–Geschäftsführer Brockmeyer nicht verraten: „Erstens sind das immer Momentaufnahmen. Zweitens finde ich die politische Themenlage viel interessanter.“ Mit dem Wähler-Wert der SPÖ aus dieser Umfrage könne er aber „ruhig schlafen“, meint er.

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