Corona in OÖ:

250 Garagenpartys in einem Jahr Pandemie

Nach einem Jahr Pandemie ist laut Landeshauptmann Thomas Stelzer ein „Scheidepunkt“ erreicht. Die Bevölkerung brauche Perspektiven. Vier Prozent der Oberösterreicher waren bereits mit Covid-19 infiziert.

Auch wenn „nicht alles, was ein Jubiläum ist, sich eine Feier verdient“, hat Thomas Stelzer (ÖVP), Landeshauptmann von Oberösterreich, den Jahrestag der Corona-Pandemie in seinem Bundesland zum Anlass genommen, Bilanz zu ziehen. Nach einem Jahr Kampf gegen das Virus habe man den „Scheidepunkt“ erreicht, ob die Bevölkerung noch weiter die Einschränkungen mitträgt. Die Politik müsse daher Perspektiven geben, wie etwa in Form der geplanten Öffnungsschritte, verteidigte er diese.

Sperrzeiten-Übertretung und Garagenparty
Grundsätzlich habe sich ein Großteil der Oberösterreicher bisher an die Vorschriften gehalten, dennoch gab es eine Reihe von Verstößen gegen die Covid-19-Maßnahmen, meinte Landeshauptmannstellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). So wurden in einem Jahr 809 Sperrzeiten-Übertretungen und wegen Nichteinhalten der Maßnahmen im Privaten wie etwa Garagenpartys 250 Fälle angezeigt. 2.361 Organmandate wurden wegen Missachtungen der Maskenpflicht bzw. des nötigen Sicherheitsabstandes ausgestellt. 263 Anzeigen gab es wegen Verletzung der Quarantäneauflagen.

Vier Prozent bisher erkrankt
Insgesamt wurden 87.365 Oberösterreicher in den vergangenen zwölf Monaten positiv auf das Virus getestet. Das entspricht einer Positiven-Rate von knapp vier Prozent. Der Altersdurchschnitt liegt bei rund 44 Jahren.

 OÖ-Krone
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Dienstag, 20. April 2021
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