Zahlen drücken

Neue Förderaktion: Lichtblick für Dauer-Joblose

Fast 5000 Menschen zusätzlich sind in der Pandemie-Krise in die Langzeitarbeitslosigkeit (ab einem Jahr Arbeitssuche) geraten, weitere 2000 kämen im März wieder dazu. AMS-Chef Gerhard Straßer kämpft erneut darum, diese Zahl zu drücken – und hofft auch auf eine neue Förderaktion zusammen mit dem Land.

Fast ein Viertel (13.287) der 48.434 Arbeitslosen in Oberösterreich im Februar war langzeitarbeitslos. „Wir setzen uns daher vehement für weitere Öffnungsschritte ein, denn insbesondere im Tourismus gibt es viele Langzeitarbeitslose aufgrund des Lockdowns“, sagt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) dazu. Außerdem wurde eine Taskforce gestartet, in der gerade Lösungen erarbeitet werden, wie Langzeitarbeitslose noch schneller wieder einen Arbeitsplatz bekommen können.

12.000 Vollzeitarbeitsstellen
AMS-Chef Straßer schwebt eine „Aktion 500“ vor, in der mit AMS- und Landesgeld die Einstellung von Langzeitarbeitslosen auch bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen als Beihilfe zu den Lohnkosten gefördert wird. Achleitner und LH Thomas Stelzer verweisen auch auf die positiven Arbeitsmarkteffekte durch den „OÖ-Plan“: „Durch die Investitionen werden in den Jahren 2021 bis 2026 insgesamt rund 13.800 Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht (entspricht ca. 12.000 Vollzeitarbeitsstellen)“, hat Dr. Herwig W. Schneider vom Industriewissenschaflichen Institut (IWI) errechnet.

Werner Pöchinger
Werner Pöchinger
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Dienstag, 20. April 2021
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