02.03.2021 13:20 |

16 Vorstrafen:

Pinzgauer Krimineller soll zehn Jahre absitzen

Ein Saalfeldner (47) ist am Dienstag im Landesgericht Salzburg zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann, der bereits 16 Vorstrafen gesammelt hatte, gab zu, Suchtgift besessen und damit gehandelt zu haben. Im Detail geht es um 7,4 Kilogramm Speed und 4,3 Kilogramm Cannabis. Zudem hat er laut Urteil fahrlässig den Vollbrand einer Werkstatt ausgelöst.

Nach Beginn des Prozesses zeigte sich der Mann zu den Drogen-Vorwürfen voll geständig. Das Rauschgift kam mehrmals über das Jahr 2019 aus den Niederlanden in den Pinzgau. Die Übergabe der Drogen erfolgte laut Anklage zumeist durch Kuriere an Bahnhöfen und Hotels. Der Pinzgauer half sogar den Ermittlern, indem er die Namen zweier Hintermänner verriet. Nicht geständig zeigte er sich aber zum Vorwurf der fahrlässigen Herbeiführung einer Feuerbrunst: Ende November 2019 brannte eine Werkstatt in Saalfelden komplett aus. Auch mehrere in der Nähe abgestellte Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Der verursachte Schaden war im sechsstelligen Bereich. Laut einem Gutachter entfachte der Brand, weil Holzstapel zu nahe am Ofen standen. 

47-Jähriger schuldig gesprochen

Gegen Mittag erfolgte dann das Urteil: Schuldig zu allen Vorwürfen, zehn Jahre Haft. Der Angeklagte gab keine Erklärung ab, die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Rechtsmittel. Das Urteil ist daher nicht rechtskräftig.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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