27.02.2021 15:00 |

Von insgesamt 1300

19 Kindergarten-Gruppen bleiben coronabedingt zu

Kindergärten und Krabbelstuben als zentraler Ort von Covid-Infektionen in Salzburg? Nein! Nur knapp zwei Prozent aller Betreuungsgruppen müssen derzeit geschlossen bleiben – das zeigt eine aktuelle Umfrage in 305 Einrichtungen im gesamten Bundesland. Nicht einmal ein Prozent aller Pädagoginnen ist infiziert.

Neun Pädagoginnen und fünf Kinder des Kindergartens Gamp in Hallein haben sich mittlerweile mit Corona infiziert. Die gesamte Einrichtung bleibt bis auf Weiteres geschlossen und dürfte erst übernächste Woche wieder seine Pforten öffnen.

Ein Einzelfall: In ganz Salzburg bleiben derzeit nur knapp zwei Prozent aller Betreuungsgruppen im ganzen Bundesland geschlossen. Das ergab eine Umfrage des Landes in 305 Einrichtungen. Dort werden knapp 75 Prozent aller Kinder betreut. 19 von 1300 Gruppen sind betroffen und bleiben derzeit coronabedingt zu. Demnach sind insgesamt 19 Pädagoginnen infiziert, 37 weitere sind in Quarantäne. Das sind weniger Fälle als im November 2020.

„Das sind gute Nachrichten“, sagt die zuständige Landesrätin Andrea Klambauer (Neos). Und: „Die Sieben-Tage-Inzidenz der Kinder unter fünf Jahren liegt in Salzburg mit 32 signifikant unter jener der Gesamtbevölkerung von 140.“

Das Land hat 30.000 Antigen-Schnelltests für die Betreuungseinrichtungen bestellt. Nach derzeitigem Impfplan können sich Salzburgs Pädagoginnen ab 15. März impfen lassen. Klambauer: „Auch wenn das Infektionsgeschehen niedrig ist, poche ich auf die Zusage der Regierung.“

N. Klinger

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