24.02.2021 06:30 |

Liefermengen

Nicht viel Impfstoff in Sicht

Exakt 13.220 Salzburger sind vollständig immunisiert, 17.319 haben die erste Teilimpfung gegen Covid erhalten. Somit sind mehr als 30.000 Salzburger zumindest schon einmal mit der Impf-Spritze in Berührung gekommen. Das sind etwa drei Prozent der Bevölkerung. Damit ist Salzburg im Österreich-Vergleich auf dem vorletzten Platz. Daran dürfte sich auch in nächster Zeit nicht viel ändern – zumindest wenn es bei den ankündigten Liefermengen der verschiedenen Covid-Impfstoffe bleibt.

So waren beispielsweise für die kommende Woche 6300 Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca angekündigt – geliefert kann nun aber keine Einzige werden. Auch in der ersten Märzwoche waren etliche Dosen angekündigt worden – tatsächlich wackelt aber auch hier sowohl das Lieferdatum, als auch die Anzahl der Dosen.

Positiv: Die Lieferung des Pfizer-Impfstoffes, der ja hauptsächlich für die Älteren und Risiko-Patienten eingesetzt wird, scheint zu halten. Rund 18.000 Dosen kommen nach Salzburg. Zusätzlich wurden 2400 Rationen Moderna-Impfstoff bestellt, der ebenfalls pünktlich nächste Woche eintreffen dürfte. Für die kommenden drei Wochen ergibt das nur ungefähr 25.900 Dosen.

Kurzfristige Lieferung macht Planung schwer
„Wir wissen erst am Ende der Woche, was in der kommenden Woche verimpft werden kann“, sagt Gesundheitsreferent Christian Stöckl (ÖVP). Das mache die Koordination mit den Impf-Stellen schwierig. „Erst wenn wir die Menge kennen, die wirklich nach Salzburg geliefert wird, geben wir die Bedarfserhebung von den Impf-Stellen frei. Dann wird nach einem Schlüssel aufgeteilt“, erklärt er. Die Verträge mit den Impf-Herstellern sind auf EU-Ebene geschlossen worden, hier wurden auch die ursprünglichen Liefermengen vereinbart.

Marie Schulz
Marie Schulz
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