16.10.2004 19:46 |

Rückzieher

Intel scheitert an 4-GHz-Hürde

Der Sturm auf die 4-GHz-Hürde muss wohl noch ein wenig warten. Den Pentium-Prozessor mit dieser medienwirksamen Taktfrequenz auszustatten, ist bei Intel an den Entwicklungskosten gescheitert. Jetzt sollen stattdessen langsamere Chips optimiert werden.
Für 2005 war der Super-Pentium geplant,doch daraus wird nichts. Statt Gigahertz-Wahn kehrt langsam Vernunftein. Vorbei das Rennen um immer weiter gesteigerte Taktraten.Intel spricht von zu großem Aufwand. Bei Vorseriengerätenhatte es des Öfteren Schwierigkeiten gegeben.
 
Ein bisschen höher als bisher soll Intels Top-Prozessoraber dennoch getaktet werden. Der bisher schnellste Pentium-Chipmit 3,6 GHz bekommt einen 200 Hz stärkeren Bruder. Bei 3,8GHz ist dann erst mal das Ende der Fahnenstange.
 
Doch auch Konkurrent IBM hat Probleme bei der Miniaturisierungder Chips im so genannten 90nm-Verfahren hat aber auch KonkurrentIBM Probleme; ein viel zu hoher Anteil hergestellter Prozessorenwandert als Ausschuss auf den Müll.
 
Dass eine hohe Taktfrequenz nicht das allein seligmachende Geschwindigkeitskriterium ist, wird dem User schon seiteiniger Zeit klar gemacht. So begann Intel, seine Prozessorennicht mehr nach GHz, sondern mit Produktnummern ähnlich dervon Autos zu bezeichnen. Besonders beschleunigte Chips holen ihrTempo z. B. aus einem größeren Cache auf dem Chip undeine höhere Bus-Geschwindigkeit.
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