18.02.2021 06:00 |

Berufsverbot erteilt

Bereits fünf Patientinnen belasten Orthopäde

Es wird enger für jenen Orthopäden, dem bereits fünf Opfer sexuelle Gewalt vorwerfen. Auch seine berufliche Karriere scheint gestoppt. Er darf bereits in zwei Bundesländern nicht mehr tätig sein und die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt auch gegen ihn.

Nach den Berichten in der „Krone“ melden sich immer mehr Opfer. Ihre Erlebnisse bei dem Orthopäden sind fast gleich: Sie kamen wegen Schulter-, Fersen- oder Rückenbeschwerden. Als Behandlungsmethode wählte der seltsame Herr Doktor die „transvaginale Penetration“, er führte ihnen - ohne Handschuhe - mehrere Finger in die Scheide ein.

Inzwischen befasst sich nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern auch andere Behörden mit dem Fall: Das Amt der oberösterreichischen Landesregierung hat ihm ein Berufsverbot erteilt, und in Wien darf er ebenfalls nicht mehr tätig sein. Mit Spannung wird die Expertise eines Gutachters erwartet, der klären soll, ob die Behandlung indiziert war.

Kronen Zeitung

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