12.02.2021 12:30 |

Zweite Liga

„Habe gesagt, dass wir nur auf uns schauen!“

Austria-Coach Alexander Kiene im großen „Krone“-Interview vor dem heutigen Frühjahrsstart beim FC Liefering über die nicht einfache Vorbereitung und was er sich in den kommenden Monaten von seiner Mannschaft erwartet.

Inwiefern behinderte der strenge Winter die fünfwöchige Vorbereitung auf die Frühjahrssaison?

Bis auf eine Ausnahme konnten wir alle Trainingseinheiten voll durchziehen. Die Mannschaft ist also fit. Allerdings haben wir bis vergangene Woche ausschließlich auf Kunstrasen trainiert, das hatten andere Teams mit erstklassigeren Bedingungen sicher einen Vorteil.

Die Wintertransferzeit verlief ruhig, lediglich Jan Stefanon kam vom VfB Hohenems hinzu, dafür gab es aber auch keine Abgänge. Sind Sie damit zufrieden?

Von den 25 Kaderspielern sind 19 zwischen 18 und 23 Jahre alt und nur sechs sind routinierter. Es war bereits vor der Saison klar, dass wir die Spieler, den wir haben, entwickeln wollen. Das gilt auch für Neuzugang Jan Stefanon.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie ins beginnende Frühjahr. Mit Liefering und Lafnitz warten ja gleich zu Beginn zwei Knaller?

Unser Hauptziel lautet, uns weiterhin zu verbessern. Wir starten als Tabellensiebenter in das Frühjahr, möchten natürlich weiter nach oben klettern. Das ist mein Anspruch.

Lustenau liegt nur drei Punkte hinter Klagenfurt und einen Zähler hinter Wacker Innsbruck - also jenen beiden Teams, die wirklich aufsteigen wollen. Schielt man da nicht noch ein bisschen nach ganz oben?

Ich habe meinem Team gesagt, dass wir nur auf uns schauen. Ehrlich gesagt, sind wir was die Infrastruktur und die Routine betrifft, nicht auf demselben Level wie Innsbruck und Klagenfurt. Beide Klubs haben zudem im Winter nochmals ordentlich investiert. Wir sind vielmehr in einem Entwicklungs- und Reifungsprozess, müssen weiterwachsen und um jeden Sieg und Punkt hart kämpfen. Aber wir wollen auf jeden Fall angreifen.

Trennt sich im Frühjahr tabellarisch der Weizen vom Spreu?

Es wird sicher noch ein paar Wochen alles eng zusammenbleiben. Doch letztlich wird sich die Qualität und Konstanz durchsetzen. Diese Eigenschaften haben auch Lafnitz im Herbst ausgezeichnet.

Dietmar Hofer

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