10.02.2021 09:00 |

Warteschlangen

Fehlende Ausdrucke bremsen Teststraßen

Salzburger Test-Stationen sind nach der Lockdown-Lockerung gut besucht. Der erforderliche Formular-Ausdruck verursacht aber Warteschlangen.

Am Montag wurden in Salzburg 15.755 Antigen-Tests durchgeführt, in der vergangenen Woche haben sich 40.124 für einen Schnelltest angemeldet. Das ist rund doppelt so viel wie in der Woche davor.

Die Salzburger Test-Strategie beinhaltet fixe und temporäre Stationen, außerdem testende Arztpraxen und Apotheken. Bis zu 120.000 Menschen sollen so wöchentlich getestet werden können. In den vergangenen Tagen wurde jedoch Kritik wegen Termin-Engpässen laut. „Grundsätzlich gibt es ausreichend viele Termine. Es kann aber natürlich sein, dass der jeweilige Wunschtermin ausgebucht ist“, heißt es vom Roten Kreuz.

Digitale Lösung ist ein technisches Problem
Trotz Anmelde-System und reservierten Zeitfenstern kam es bei so mancher Teststation zu Warteschlangen. Der Grund: nicht mitgebrachte Anmelde-Formulare. Diese sollten ja eigentlich zuhause ausgefüllt und ausgedruckt mit zur Teststation gebracht werden. So sind es laut dem Land vor allem ältere Personen, die ohne Zettel zum Testen kommen. „Natürlich gibt es bei den Schlangen, wo noch Zettel ausgedruckt werden müssen, etwas längere Wartezeiten“, heißt es vom Land Salzburg.

Der Vorschlag, den Ausdruck durch eine digitale Variante zu ersetzen, erhält vom Roten Kreuz eine Absage: „Das ist ein technisches Thema und eine Frage der Programmierung. Momentan ist es notwendig, das so umzusetzen“, heißt es.

Testen müssen auch Pendler und Schüler
Gerade die temporären Teststationen in den entlegenen Gegenden sind oft ausgebucht – hier sollen die Ärzte und Apotheken weitere Möglichkeiten schaffen. Übrigens: Ab heute müssen sich Pendler und Schüler, die regelmäßig über die Grenze und zurück reisen, registrieren und einmal wöchentlich zum Testen.

Marie Schulz
Marie Schulz
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