Zur Störung war es gegen 14 Uhr gekommen. Der Betrieb konnte nur noch zwischen Hütteldorf und Landstraße aufrechterhalten werden. Zwischen Schwedenplatz und Heiligenstadt wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Evakuierungsplan klappte erst nach zwei Stunden
Das Störungsmanagement der Wiener Linien sieht eigentlich vor, dass ein auf der Strecke stehender Zug längstens nach 15 Minuten evakuiert werden muss. Das hat bei der betroffenen Garnitur nicht geklappt. Erst nach etwa zwei Stunden wurde der Zug mit einer Diesellok in die Station Rossauer Lände zurückgezogen.
"Die Wiener Linien bedauern in höchstem Maße die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste und entschuldigen sich bei allen Betroffenen. Die Fehler werden umgehend analysiert, aufgearbeitet und zu entsprechenden Konsequenzen führen", betonte das Unternehmen.
Neue Panne nur eine Woche nach Explosion
Dies ist bereits der zweite Zwischenfall auf der U4-Linie binnen einer Woche. Erst am Mittwoch hatte eine Explosion an einer Garnitur für Aufregung gesorgt (siehe Infobox).
Symbolbild
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