Plötzlich steht der etwa 50-Jährige vor ihr, blickt seinem Opfer kurz in die Augen, dann schlägt er zu, meist mit einem Schlagring – die ersten beiden Male hatte der Angreifer einen Komplizen, doch am Dienstag machte er alleine Jagd auf die Schülerin. Das völlig eingeschüchterte Opfer erzählt: "Er spricht nie, will kein Geld. Er schlägt einfach zu, dann verschwindet er!"
Besonders schlimm soll der zweite Angriff gewesen sein: Katharina war mit einer Freundin auf dem Heimweg von ihrer Schule auf dem Max-Winter-Platz in der Leopoldstadt, da rissen die beiden Angreifer die Kinder zu Boden, wollten sie in ein Auto schleifen. Doch die Mädchen konnten sich wehren.
"Das nächste Mal sind diese Psychopaten wieder zu zweit, meine Tochter aber vielleicht alleine – was passiert dann?", fragt sich Mutter Herta H. Die Sicherheitsdirektion hat bereits erste Schutzmaßnahmen eingeleitet. "Streifen sollen nun verstärkt durchgeführt werden. Auch eine Zivilstreife kann zum Einsatz kommen", erklärt Polizei-Sprecherin Camellia Anssari.
von Tina Kaufmann, Kronen Zeitung
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