Ebenfalls eher symbolisch war zuvor eine von der Organisation Linkswende organisierte Kundgebung gegen das Budget. An der aufgrund der Bannmeile um das Parlament vor der Universität gestarteten Demo haben laut Polizei ebenfalls nur rund 20 Personen teilgenommen.
Am Nachmittag findet dann ab 16 Uhr vor dem Bundeskanzleramt eine "Mahnwache" der Plattform "Zukunftsbudget" unter Federführung der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) statt. Mit heißen Getränken und Kinderprogramm soll dabei ein "Kurswechsel" eingemahnt werden - wenn der Protest erwartungsgemäß nicht fruchtet, soll er jeden Dienstag im Advent erneut abgehalten werden.
Die ÖH bezeichnete das Budget als "ungerecht, unsozial und einen Kniefall vor dem Föderalismus". Die Regierung kürze "dilettantisch und wahllos". Pröll müsse "der Bevölkerung erklären, warum Gruppen die am wenigsten für das Budgetloch können, wie Jugendliche und Studierende, am stärksten belastet werden".
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