Bei dem Cyber-Angriff handelte es sich um eine sogenannte "Distributed Denial of Service"-Attacke (DDoS). Dabei werden Server gezielt mit Anfragen bombardiert, bis sie wegen Überlastung nur noch langsam funktionieren oder ganz zusammenbrechen.
Mikko Hypponen von der Computer-Sicherheitsfirma F-Secure hielt es für möglich, dass "Jester" hinter den Cyber-Angriffen auf Wikileaks steckt. "Er hat schon bei früheren Gelegenheiten bewiesen, dass er effektive DDoS-Attacken ausführen kann, und er hat sich auch zu dieser bekannt", sagte der Sicherheitsexperte der Nachrichtenagentur AFP. "Er hat die Mittel und die Fähigkeiten."
WikiLeaks wich nach "Hacktivist"-Angriff aus
Auf seiner Website bezeichnet sich "Jester" als "Hacktivist" für das Gute, dessen Ziel es sei, die Kommunikationskanäle von Terroristen, verbrecherischen Regimes und "bösen Jungs" zu blockieren. WikiLeaks war am Sonntag kurz vor der Veröffentlichung von hunderttausenden geheimen US-Dokumenten nach eigenen Angaben Ziel einer DDoS-Attacke geworden. Die Internet-Plattform war daraufhin auf eine andere Web-Adresse ausgewichen, um die brisanten Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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