30.01.2021 14:00 |

Für Kooperation

Weg von Importen: „Können Bedarf selbst decken!“

Man sieht es derzeit wieder an den ausverkauften Schutzmasken: Europa ist in Krisenzeiten schnell auf Importe aus Fernost angewiesen. Niederösterreich zieht daraus Lehren – und will heimische Firmen und Produzenten aus dem Gesundheitssektor nun besser vernetzen. Ziel ist mehr Unabhängigkeit.
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Über 60 Unternehmen in Niederösterreich sind in den Bereichen Medizintechnik, pharmazeutische Produktion und Entwicklung tätig. Darunter Leitbetriebe, die international für ihr Knowhow angesehen sind. Künftig will man aber nicht nur Forschungsergebnisse und Entwicklungserfolge produzieren, sondern auch mehr selbst fertigen. „Es geht um die Versorgungssicherheit unserer Landsleute“, betont Jochen Danninger in seiner Funktion als Technologielandesrat. Mit dem Fokus auf den Gesundheitsbereich will man freilich auch mehr Betriebe ins Land locken.

Das Projekt fußt auf den Erfahrungen der vergangenen Monate, wo die Cluster-Initiative des Landes die überbetriebliche Entwicklung von Corona-Produkten forciert hatte. „Vom einfachen Mund-Nasen-Schutz bis zum Einweg-Schutzmantel für Spitalsmitarbeiter – wenn es schnell gehen muss, ist die Zusammenarbeit unserer Betriebe wirklich vorbildlich“, so Danninger.

Diese Kooperation soll eben durch eine neue Plattform für Gesundheitswirtschaft ausgebaut werden. Mit der Umsetzung ist die Agentur Ecoplus betraut, an der strategischen Ausrichtung wirkt der Rektor der Karl-Landsteiner-Privatuni in Krems, Rudolf Mallinger, mit: „Innovation ist getrieben von den Ergebnissen anwendungsorientierter Forschung. Diese wollen wir stärker mit praxisnahen Lösungsansätzen verbinden und den ganzen Prozess so deutlich schneller machen.“

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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