Kirche St. Gotthard

Erdbeben ruinierte im Mühlviertel einen Altarraum

Die Anrainer hörten einen lauten Knall: Durch ein Erdbeben der Stärke 1,9 im Rodltal bei Gramastetten wurde die Pfarrkirchen in St. Gotthard beschädigt. Der Fliesenboden im Altarraum wölbte sich. Er ist nun mit Rissen übersät und klingt hohl.

Durch ein Erdbeben mit der Stärke 1,9 im Raum Gramastetten – das Verwerfungsgebiet liegt im Rodltal – wurde am Samstag um 20.34 Uhr der Fliesenboden im Altarraum der Pfarrkirche St. Gotthard stark beschädigt. Der Boden hat sich durch die Erdbewegung dadurch teilweise stark aufgewölbt, ist mit Rissen übersät und klingt hohl.

Auch außen feine Risse
Auch etliche feine Risse an der Außen und Innenfassade der Kirche wurden festgestellt, so Kaplan Klaus Sonnleitner: „Anrainer haben mir erzählt, dass man einen ganz lauten Knall gehört hat.“ Man glaubte bisher, dass das Mühlviertel durch das Granitmassiv erdbebensicher sei.

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Donnerstag, 04. März 2021
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