03.01.2021 06:00 |

„Krone“-Interview

Corona-Blues? Die Aykroyd-Lösung

Der Blues Brother, Ghostbuster und Spirituosen-Hersteller Dan Akroyd im „Krone“-Talk über Hochprozentiges in medizinischen Dosen, Austro-Hüttenzauber und seine Familie.

Was gegen den Corona-Blues hilft? Wodka. Das sagt zumindest Dan Aykroyd und empfiehlt uns sein eigenes, vielfach ausgezeichnetes, durch Diamanten gefiltertes kanadisches Feuerwasser „Crystal Head Vodka“. Der Edel-Fusel, abgefüllt in an die Maya-Legende erinnernden Kristallschädeln, schafft es dank des Spirituosenspezialisten Vienna Distribution jetzt auch in drei Sorten nach Österreich. „Es wurde auch Zeit“, betont der Hollywood-Superstar, den wir auf seiner Ranch in Kanada telefonisch erreichen.

Die Erleuchtung verspricht Aykroyd uns zwar nicht durch seinen Zaubertrank, aber in Maßen genossen sei er eine hervorragende Medizin - „besonders in Zeiten wie diesen“. Seit dem Ausbruch der Pandemie hat er sich auf seine kanadische Farm zurückgezogen, dort verbringt er seine Zeit mit seinen erwachsenen Töchtern und Ehefrau Donna, jagt Geister, macht Musik und schreibt, erzählt er uns lachend. „Das war das Gute an 2020, die Zeit, die man mit der Familie verbringen konnte“, betont der 68-Jährige mit starker Stimme. Er habe versucht, stets positiv in der Krise zu bleiben.

Als freundlicher Kanadier erkundigt er sich nach der Schneelage in Österreich, Schnee hätten sie bei sich nämlich ausreichend. Ob er denn ein Wintersportler sei? „Ich bin ein Après-Ski-Fan. Ich hatte als Teenager einen Skiunfall und mag seither lieber den Teil nach dem Skifahren, das Aufwärmen - bei euch gibt es schöne Hütten in Österreich?“ „Ja, die haben wir“, machen wir Werbung. Aykroyd verspricht: „Sobald man es darf, mache ich einen Lokalaugenschein.“

Als Blues Brother und Ghostbuster schrieb er Filmgeschichte, seit 2007 widmet er sich hingebungsvoll seiner hochprozentigen Leidenschaft, und das mit großem Erfolg. Sind die Rollen-Angebote ausgeblieben, fragen wir frech. „Keineswegs, nur die Prioritäten haben sich verlagert“, so Aykroyd nüchtern. Und weiter: „Es ist ein weiteres Standbein, ein weiteres Projekt.“

2020 habe die Film-Branche zudem verändert: „Ich habe alle Reisen canceln müssen in diesem Jahr, das ging natürlich alles nicht. Alle anderen Projekte fanden online statt, ich hatte viele virtuelle Termine. Aber es läuft gut. Es läuft.“ Neben einer Dokumentation, in der er zu sehen sein wird, hat er sich auf das Schreiben konzentriert: „Ich habe immer geschrieben. Ich möchte etwas kreieren, das es noch nicht gegeben hat. Etwas schaffen, das noch nicht hier gewesen ist - das wollte ich immer. Das ist mein Traum. Das Schreiben lässt meinen Motor laufen, aufheulen. Es wird bestimmt noch etwas von mir zu sehen und lesen geben.“

Da sind wir uns sicher.

Gewinnen Sie handsignierte Flaschen von Dan Aykroyds Wodka Crystal Head, zur Verfügung gestellt von Vienna Distribution:

Das Gewinnspiel ist bereits beendet. Vielen Dank für die Teilnahme!

Lisa Bachmann, Kronen Zeitung

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