26.12.2020 07:21 |

Opfer sprang in Kanal

Vier Verletzte nach Schüssen in Berlin-Kreuzberg

Kein Weihnachtsfrieden in Berlin: Die Polizei hat am Samstagvormittag berichtet, dass im Stadtteil Kreuzberg vier Menschen durch Schüsse verletzt wurden. Zahlreiche schwer bewaffnete Beamte waren rund um den Tatort im Einsatz, um nach Beteiligten der Auseinandersetzung zu suchen - Verletzten ebenso wie Tätern. Auch ein Hubschrauber wurde angefordert und zog seine Kreise über dem Areal. Noch ist unklar, wie viele Menschen geschossen hätten, erklärte eine Polizeisprecherin.

Der Tatort befindet sich augenscheinlich in einer Toreinfahrt an der Stresemannstraße, wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Dort sollen demzufolge drei Verletzte gefunden worden sein. Ganz in der Nähe liegt auch die SPD-Parteizentrale, das Willy-Brandt-Haus. Hinweise auf ein politisches Motiv gebe es derzeit allerdings keine, so eine Polizeisprecherin.

Verletzter musste aus Landwehrkanal gerettet werden
Ein weiterer Verletzter wurde aus dem nahen Landwehrkanal gezogen, er soll eine Verletzung am Bein erlitten haben. Der Mann war laut Polizei von sich aus ins Wasser gesprungen. Rund um den U-Bahnhof Möckernbrücke, der direkt am Landwehrkanal liegt, suchte die Polizei mit Taschenlampen das Unterholz im Uferbereich ab.

Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

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